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Servus mitnander,

Franken ist der Nabel der Musikwelt. In Bubenreuth gaben sich spätere Weltstars einst die Klinke in die Hand. Mittlerweile hat sich der Nabel etwas nach Nordwesten verschoben. Obiger Wegweiser deutet dann auch dezent darauf hin, dass es von Treppendorf nach Woodstock nur lasche 6300 Kilometer und nach Memphis  unerheblich längere 7800 Kilometer sind. 
Da pumpe ich doch gleich mein Fahrrad auf                                       Peter Viebig

L statt T
Im Fränkischen werden harte Konsonanten weich ausgesprochen. B statt P, G statt K und - bisher - D statt T. Jetzt wurde allerdings aus dem T ein L. Allerdings auch nur bei der Schdubb, genauer gesagt der StUB. Nach dem Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn im April ist der Landkreis Erlangen-Höchstadt nämlich erst einmal raus aus der Nummer. Das heißt am östlichen StuB-Ast von Erlangen nach Uttenreuth kann nicht weiter geplant werden. Sehr wohl jedoch am westlichen nach Herzogenaurach, was jetzt zur Gründung eines entsprechend kleineren Zweckverbandes führt. Dass man Norden und Süden vertauschen müsste um auf das L zu kommen, geschenkt. So kleinlich will dann doch keiner sein.

Obacht, Poolschlitzer!
Im Raum Münnerstadt (Kreis Bad Kissingen) treibt ein rätselhafter Unhold sein Unwesen: der Poolschlitzer. Er vergreift sich mit dem Messer an - gerade bei den aktuellen Temperaturen doch sehr hilfreichen - Plastikschwimmbecken. Bei seinen Taten trägt der 25 bis 30 Jahre alte Mann gerne eine orangefarbene Maske. Vielleicht ist er Nichtschwimmer.
Lucy verneigt sich - unfreiwillig 
Wenn sich Kunstwerke neigen, kann das durchaus seinen Reiz haben. In Pisa zum Beispiel. In Bayreuth berührt selbiges eher peinlich. Da wird die "Lucy", eine Skulptur auf dem Luitpoldplatz, nun zur Reparatur nach Berlin geschickt. Das aus Gießharz gefertigte Teil hatte der Hitze der vergangenen Tage nicht standgehalten und sich gebogen. An der Eröffnung der Festspiele kann "Lucy" daher nicht teilnehmen. Dabei hätte man das doch als Verneigung vor Richard Wagner verkaufen können.
Die armen Mücken
Die Erlanger Grünen sorgen sich um die Mücken. Ja, genau, jene Kreaturen, die einem mit ihrem Surrton und der damit verbundenen Angst, gestochen zu werden, nächtens mitunter den Schlaf rauben. In Erlangen (aber wohl sicher auch anderswo) können sich nämlich viele Stechbiester gar nicht ihrer angestammten Nervtätigkeit widmen, weil sie zwangsneurotisch Laternen umkurven müssen. Bis zur Erschöpfung fliegen sie - fast wie Formel-1-Fahrer - im Kreis herum. Die Grünen wollen deswegen die Laternen ausschalten lassen.
Noch a Seidla
Zu dem Hit "Kloß mit Soß" (später gab es von einem Comedian mit einem Allerweltsnamen einen nicht ganz so genialen Beitrag mit dem gleichen Titel ) habe ich die Zeilen "hallo Fräulein, noch a Seidla"  beigesteuert. Schon aus dem Grund muss ich mich jetzt und hier über das Bamberger Odrnungsamt ereifern, das den Begriff Seidla als unordentlich und daher nicht brauchbar eingestuft hat. Wo kommen wir denn da hin? Am Ende muss ein "Schnitt" genau 0,25 Liter entsprechen und mit dem Reagenzglas eingefüllt werden.



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Peter Viebig
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