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Servus mitnander,

ganz im Eck, im Hinterhof, in irgendeinem gottverlassenen Viertel einer ehemaligen Sporthochburg, wo man unter sich ist und wo nicht mal der Bader seinen Most holt, da findet man sie noch, da trauen sie sich noch ihr Fähnlein, tränengeschwängert, zum Trocknen ans Geländer zu hängen. Das Bild wurde allerdings noch vor dem Raststättengate aufgenommen. Möglicherweise ist das Fähnlein inzwischen ebenfalls weg.

Mit "Wir sind der Club und der ist ein Depp" aus Nürnberg grüßend:       Peter Viebig

Ein Griff ins Klo
Es ist schon ein bisschen peinlich. Nein, nicht der oben erwähnte Fußballverein, sondern eine andere Einrichtung, die Nürnberg ebenfalls zu Glanz und Gloria verhelfen sollte und die sich jetzt als Griff ins Klo erwies: die Delfinlagune. Die erst vier Jahre alte Anlage muss jetzt aufwändig saniert werden, weil unter anderem Salzwasser austritt und den angrenzenden Wald schädigt. Geschädigt wird auch der Steuerzahler, denn zu den Baukosten von über 30 Millionen werden nun noch ein paar Milliönchen dazu kommen. Die Versicherungssumme wurde nämlich auf 300.000 Euro gedeckelt. Da ist also nicht viel zu holen.

Auf nach Schwarzenbach!
Am Samstag eröffnet in Schwarzenbach an der Saale (Lankreis Hof) das Erika-Fuchs-Haus. Erika Fuchs war die geniale Übersetzerin der früheren Micky-Maus-Hefte. Ihr zu Ehren werden auf den Wortstamm verkürzte Verben wie schluck, stöhn, klimper oder grübel als Erikativ bezeichnet. Also: Hingeh!
Alles so schön outdoor hier
Kraftfahrer kennen sie, die braunen Schilder an den Autobahnen, die zum Besichtigen der einen oder anderen Sehenswürdigkeit einladen. Im Großraum Nürnberg sind sie immer mit dem Hinweis "Metropolregion" versehen. Klingt zwar langweilig, dient aber  als Tätigkeitsnachweis. In der Frankenalb wurden jetzt neue Schilder angebracht. Die firmiert jetzt als "Nürnberger Land". Und dort glaubt meint man fest daran, der Zusatz "Outdoor- und Genussregion" werde den einen oder anderen Fahrer zum Tritt aufs Bremspedal veranlassen. Nach dem Motto: "Auddohr, da wolld iech immer scho mal hie!"
Schlenkernd walken
Was Hollywood kann, kann Bamberg schon lang. Zumindest ein bisschen abkupfern. Deshalb soll es nach dem Vorbild des "Walk of Fame" bald einen "Walk of Beer" in Bamberg geben. Wie man nach ein paar Bier walkt, das weiß fast jeder. Der Bamberger hat da sogar noch zusätzliche Erkenntnisse, verdankt doch das "Schlenkerla" seinen Namen dem ungewöhlichen Gang des damaligen Wirts. Hoffentlich wird nicht wieder jemand vom Pferdefuhrwerk angefahren, weil er statt auf den Verkehr nur auf die Sterne am Boden starrt.



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Peter Viebig
Marienstraße 9
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