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Servus mitnander,
das sieht doch schon verdammt nach Herbst aus. Man könnte melancholisch werden. Andererseits ist es leichter newslettern, wenn einem die Hitze nicht das Hirn austrocknet. Und, die älteren unter uns wissen es: Auch der Herbst hat mitunter schöne Tage zu bieten.

In diesem Sinne                                                                 Peter Viebig
Die Heimat und ihre Strategie
Unsereins grummelt gern. Zum Beispiel, dass München alles an sich rafft und Franken leer ausgeht. So hat sich Nürnberg das Heimatministerium ernölt. Aber Freude kommt trotzdem nicht auf. "Brauchd´s des?", fragt sich der Nürnberger. "Glaro!" möchte man ihm zurufen, denn hinter dem Ministerium steckt nämlich auch eine "Heimatstrategie". Die hat jetzt dazu geführt, dass das Staatsarchiv des Regierungsbezirkes Unterfranken von Würzburg nach Kitzingen umzieht. Das was? Nun ja, es sind auch nur 17 Mitarbeiter, die das betrifft. Aber jede Strategie hat schließlich mal klein angefangen.
Leguan abgetaucht
Im Nürnberger Stadtteil Fischbach ist ein Leguan entlaufen. Eigentlich müsste das Tier auffallen, denn es ist 160 Zentimeter lang, also so groß wie manch ausgewachsener Mensch. Aber vielleicht hilft ihm genau das zum besseren Untertauchen. Da sagen die Passanten dann vielleicht bloß: "Schau nur, der hat aber eine ungesunde Gesichtsfarbe."
Blick ins Grüne
Mauern hochziehen scheint mittlerweile en vogue. Erst die Ukraine, dann Ungarn und nun kommt auch noch Würzburg daher. Dort, wo man so begeistert ist über die stadtnahen Weinberge, dem Blick auf die grünen Reben, dort soll nun aus Lärmschutzgründen ein Trennwall entstehen. Immerhin soll dieser grün gestrichen werden. Vielleicht sogar "maigrün".
MUC-Filiale in Nürnberg
So funktioniert Zentralisiierung: Da soll der Münchner Flughafen eine dritte Startbahn bekommen, während der Nürnberger Airport zunehmend in Abwärtsturbulenzen gerät. Jetzt haben die Freien Wähler vorgeschlagen, den Nürnberger Flughafen einfach zur dritten Münchner Startbahn zu erklären. Das spart Baukosten und dem - oben erwähnten - Heimatministerium Arbeit.
Blogger treiben Verlage vor sich her
Vergangene Woche hatte ich noch auf mein Blog und die Initiative Blogger für Flüchtlinge verweisen müssen. Inzwischen haben die Alt-Medien nachgezogen. Wer helfen will, der findet dort inzwischen jede Menge Infos, zum Beispiel für die Region Nürnberg. Wie die Blogger hier als Antreiber fungiert haben, das hat mittlerweile mein Kollege Peter Spandl in einem viel beachteten Beitrag gewürdigt.


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Peter Viebig
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