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Servus mitnander,
den meisten ist es inzwischen zu kalt zum draußen sitzen. Gesellschaft hat man da trotzdem noch - und jedesmal, wenn bei meinem Asiaten die Spatzen neugierig auf meinen Teller gucken, muss ich an Anton Hofreiter denken. Der meinte in einem Interview unlängst, gegen das drohende Aussterben der Spatzen helfe nur Grün wählen. Auf dem Bild sind übrigens nur die frechsten Exemplare zu sehen. Die etwas  rücksichtsvolleren Haussperlinge (mindestens 20) hatten sich unter dem Tisch versammelt.
Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft, dann sind Sie nicht unbedingt bei Frank Plasberg, sondern manchmal auch bloß bei:                                                    Peter Viebig
Heckenschütze muss lange hinter Gitter
Ein Rechtsanwalt, der aus seiner Wohnung auf fahrende Autos schießt: Gerichtsreporter, was willst du mehr? Siebeneinhalb Jahre Haft lautete jetzt das Urteil für den Nürnberger Heckenschützen. Mich hätte aber mal interessiert, ob man den Mann durch ein geeignetes Egoshooter-Game vielleicht in etwas weniger lebensgefährliche Gefilde hätte drängen können.
Geldstrafe für Facebook-Hasspost
Wegen eines Kommentars auf der Facebookseite des Nordbayerischen Kuriers wurde jetzt ein 47-Jähriger Bayreuther verurteilt. Hier blieb es aber bei einer Geldstrafe von 1200 Euro. Er hatte dazu aufgefordert, Flüchtlinge zu erschießen und zur Abschreckung an der Grenze liegen zu lassen.
Unsere Werte in leichter Sprache
Hardheim liegt zwar im Odenwald, gehört aber dennoch zu Franken. Jetzt wurde der Ort bekannt, weil sein Bürgermeister versucht hat, unsere Werte und unsere Leitkultur-Prinzipien für Auswärtige verständlich zu Papier zu bringen. Da stand dann unter anderem, dass man "bei uns" kein Obst vom Baum klaut und seine Notdurft auf eigens dafür vorgesehenen Keramikgefäßén verrichtet. Aufregung und Spott waren groß. Aber muss man deshalb gleich ganz Franken in Sippenhaft nehmen, nur weil ein kleiner Bürgermeister überfordert ist? Überforderte gibt es schließlich auch in München oder Berlin.
Erstie, gib mir nen Klick!
Der Blick Auswärtiger auf Franken ist ohnehin manchmal drollig. Zum Beispiel wenn eine in München erscheinende Zeitung den gerade wieder massenhaft aufscheinenden Erstsemestern (wobei der Begriff "Ersties" klickzahlenträchtiger ist) dieses wunderliche Nichtbundesland im Norden erklärt. Ein bisschen praktischer kommt da schon das hiesige Online-Jugendprogramm daher. Vielleicht fängt man die Studienanfänger aber auch eher mit sowas. Egal: Lebenshilfe für Dummies (Ersties) scheint im Trend zu liegen.
Nach dem Bock auch noch der Bulle
Ein Ziegenbock, der den Ansbacher Bahnhof unsicher macht: Das mag für manchen eine Meldung sein. Aber wo, wenn nicht in Ansbach sollte man denn freilaufende Ziegenböcke finden? Viel verwunderlicher sind da doch die beiden, dort ebenfalls anwesenden Kiffer, die erst vom Bock verschreckt und dann auch noch von der Polizei aus allen Träumen gerissen wurden.


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Peter Viebig
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