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Servus mitnander,
die vorweihnachtliche Hektik wird gerne durch Rauschgoldengel, Posaunenchöre oder Glühweinduft gemildert. Ich steuere mal diese eher frühlingshaft anmutende Oase der Ruhe am Rande des Steigerwaldes bei. Da verirrt sich zurzeit kein Schwanz hin. Alle gurken sie in der Fußgängerzone oder vor dem Monitor bei Amazon rum. Nicht versäumen möchte ich in diesem Zusammenhang eine Floskel aus dem Lexikon des Bratwurstjpurnalisten: Diese Bank lädt zum Verweilen ein.

Weile statt Eile                                                                              Peter Viebig

Alter Beamter ist kein D-Zug
Vor unserem Verlagsgebäude steht öfter mal ein besorgter Bürger herum und hebt ein "Das Boot ist voll"-Transparent in die Luft. Er ist friedlich. Die Worte Lügen- oder gar Pinocchio-Presse kommen ihm nicht über die Lippen. Also kam mir neulich der Gedanke, mich in der Frankenstraße mit einem "Macht hinne!"-Transparent aufzubauen. Doch inzwischen weiß ich: Es ist wohlfeil und zu kurz gedacht, einfach nur die mehr oder weniger berechtigten Vorurteile gegen den Beamtenapparat auf die Nürnberger BAMF-Mitarbeiter zu übertragen. Bei denen brennt sogar außerhalb der Dienstzeiten und sogar freitags Licht. Im Nürnberger Rathaus ist das anders.
Umfragen-Gehäck
Dass Großprojekte in den Metropolen nicht mehr laufen, daran haben wir uns gewöhnt. Jetzt scheinen aber auch eher mittlere Bauvorhaben in der Provinz dem Scheitern anheim zu fallen. Die Stadthalle in Bayreuth sollte eigentlich dezent saniert und zu einem Konzertsaal (hat man jetzt) ausgebaut werden. Aus den anfangs dafür veranschlagten 30 Millionen sind inzwischen 60 Millionen geworden. Vielen Bayreuthern ist das zu teuer. Die Befürworter greifen demgegenüber sogar zu Hackerangriffen um den Wählerwillen zu verfälschen.
Mal wieder: Franken und Bayern
Es ist wieder soweit: Irgendein schreibender Weltbürger hat Franken entdeckt. Diesmal wird es anhand von 22 Problemen vorgestellt. Listen machen ist gut für Klicks, steht im Leitfaden für den Onlineredakteure. Dass bei den größten Erfolgen gegen den FC Bayern das 7:3 vor 48 Jahren nicht erwähnt wurde, geht freilich gar nicht.  Da will man sich als Zeitzeuge mit den Restproblemen gar nicht mehr beschäftigen. Erfreulich hingegen, dass beim Thema Hässlichkeit Franken unter Bayern mitläuft. Manchmal muss man nicht unbedingt auf Differenz pochen.
Hartes Los: Ohne Arme in Wichsenstein
In Wichsenstein ist schwer was los. Deswegen taucht der kleine Ort in der Fränkischen hier schon wieder auf. Diesmal weil dort das Christkind aufgetaucht ist. Es war kurzfristig aus der Krippe des Wichsensteiner Weihnachtsmarktes verschwunden. Ebenso die iArme vom Josef. Die sind immer noch abgängig. Ohne Arme in Wichsenstein? Der Arme hats nicht leicht!
Paradies für Hunde
Ganz Franken ist ja eigentlich eine einzige Genussregion. Das wusste offenbar auch Chihuahua Charly. In Schlüsselfeld ist er vor fünf Jahren abgehauen und hat sich dann die ganze Zeit mit fränkischen Spezialitäten mästen lassen. Jetzt hat sein Schnorrerleben jedoch ein Ende. Er wurde seinen österreichischen Besitzern zurückgegeben, die sich übrigens riesig gefreut haben. Ob der inzwischen übergewichtige Hund genauso denkt, ist nicht bekannt.


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Peter Viebig
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