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Servus mitnander,
die Nachbarzeitung feiert dieser Tage ihren 70. Geburtstag. 70, das ist inzwischen kein Alter mehr. Bei mancher Zeitung ist das sogar das Durchschnittsalter der Leserschaft. Wenn diese trotzdem schwindet, erinnert man sich gerne an früher, an den NN-Gründer Joseph E. Drexel zum Beispiel (aufgenommen im Archiv). Dafür entdeckt einen, wenn man so lange dabei ist, dann schon mal das Bayerische Fernsehen und macht einen abwaschbaren Beitrag.

nachbarschaftliche Grüße                                                               Peter Viebig

Das Geld wohnt nicht in Franken
Ja, ist gut: Im Münchner Speckgürtel leben die Reichen und bei uns in Franken langts nicht einmal zum Lamborghini oder zum goldenen iPhone. Dafür kann man bei uns noch einen Schweinebraten inklusive Bier und Trinkgeld für acht Euro erstehen und wird dabei sogar noch freundlich bedient. Versucht das mal in Starnberg!
Rottenwarnanlage in Rottendorf
In weiten Teilen Würzburgs ist an ungestörtes Arbeiten derzeit nicht zu denken. Manche sehen schon die Wirtschaftskraft in den Keller gehen. Schuld ist die Bahn. Die setzt wegen der Bauarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Rottendorf eine Rottenwarnanlage ein. Die heißt nicht wegen des Dorfes so, sondern weil die Bahn ihre Bauarbeiter als Rotte bezeichnet. Offenbar hält sie von ihren Arbeitern auch sonst nicht viel, weshalb die Warnanlage lauter als jeder Zug sein muss, damit besagte Rotte die Einfahrt mitbekommt. Zu Weihnachten soll die Warnanlage aber schweigen.
Kreischen in Rot-Schwarz
Nicht mal der große FC Bayern hat das: einen eigenen Kreißsaal. Der einst ruhmreiche und jetzt ziemlich sanglos aus dem Pokal ausgeschiedene 1. FC Nürnberg ist da Vorreiter. Im Nürnberger Südklinikum kann frau ab sofort in den Clubfarben entbinden. Und wahrscheinlich ist es nur der blanke Neid, wenn jetzt deutschlandweit Hohn und Spott über den FCN und das Klinikum ausgeschüttet wird. Gut gefallen hat mir dabei dennoch der an einen alten Fan-Stoßseufzer angelehnte Kommentar: "Der Bub ist ein Depp!"
Oweh, die Globalisierung!
Das Nürnberger S-Bahn-Netz wird voraussichtlich doch von einem britischen Betreiber übernommen. Die Aufregung in Nürnberg - vor allem bei der traditionell bahnnahen SPD - ist groß. Dabei macht die Bahn umgekehrt dasselbe in England. Ob sich die Labour-Party dort auch so echauffiert, ist nicht bekannt.
Eiliger Pizzabote
In Selb ist es oft ein paar Grad kälter als im sonnenverwöhnten Mittelfranken. Da kühlen warme Speisen schneller aus. Deswegen müsste man jenem Pizzaboten, der mit 130 km/h durch Selb raste, eigentlich mildernde Umstände zugestehen. Aber der Mann hatte seine Pizza schon ausgeliefert und war auf dem Rückweg. Da hätte er ruhig langsamer tun können. Sogar in Selb.


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Peter Viebig
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