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Servus mitnander,

"des ko mer doch no braugn!" Mit dem Wegschmeissen haben wir es hierzulande nicht so. Besonders Altmetall wird - gerade im ländlichen Franken - gerne für allerlei Kunst am Bau (mitunter auch ohne Bau) weiterverwendet. Das in Kunstdingen eher nicht so elaborierte Publikum würdigt so zumindest den Recyclinggedanken und die dem Werk innewohnende Nachhaltigkeit.                                                             Es lebe die Kunst!                                                                          Peter Viebig

2. Allgemeine Verunsicherung
Manchmal würde man sich etwas mehr Gelassenheit wünschen. Im Augenblick reicht schon ein etwas größerer Knallfrosch (noch dazu, wenn es sich um einen ausländischen handelt), um eine Großstadt wie Nürnberg in Aufregung zu versetzen. Dass der Tatort als unsicher eingestuft wurde, trägt da natürlich nicht zur Beruhigung bei.
Touristen fahren auf Franken ab
Bevor er mit dem Hubschrauber von der Nürnberger Wöhrder Wiese zum Zugunglücksort in Bad Aibling abhob, gab der Münchner, gleichwohl in Erlangen wohnende, Innenminister noch erfreuliche Tourismuszahlen für Franken bekannt. Bei den Übernachtungen ganz vorne: Nürnberg gefolgt von Würzburg und Bamberg. Erstaulich allerdings der Shooting-Star Schweinfurt. Wahrscheinlich kennen das viele noch nicht.
Mimimi beim FCB
Nachdem der FC Bayern eh meistens gewinnt und auch von den Schiris freundlich behandelt wird, brauchen dessen Fans andere Sorgen. Wohl deswegen ließen sie sich eine Zaunfahne mit der Aufschrift "Südkurve - Herz und Seele unseres Vereins" klauen, um dann die geballte Staatsmacht gegen potenziell Verdächtige hetzen zu können. Ein Fan des 1. FC Nürnberg, bei dem ohne ausreichenden Verdachts eine Razzia durchgeführt wurde, klagte jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht. Mit Erfolg. Manchmal gewinnt der FCB halt doch nicht.
Noch ein Tal der Ahnungslosen?
Dass ich einen Newsletter mit Nachrichten aus Franken verbreite, ist auch der Lücke geschuldet, die sich hier auftut. Schon im Bamberg weiß man nicht mehr, was die Nürnberger umtreibt. Dieser Fall beweist das gerade überdeutlich. Dabei hätten die Bamberger nur mein Blog lesen müssen (hier und hier) - oder die darauf folgenden Artikel. Aber wahrscheinlich haben sie ein anderes Internet ;-)
Solitäres Staunen
Schon mehrfach habe ich beklagt, dass gerade diejenigen, die permanent mit Neuigkeiten befasst sind, selber am längsten dem Alten anhängen. Umso mehr freut es mich, wenn die "Winds of Change" schließlich auch hartleibige Kollegen erreichen. Das wird beispielsweise bei dieser Meldung aus Münchberg deutlich. Dort stoppte die Polizei einen Autofahrer, der seit 19 Jahren ohne Führerschein unterwegs war. Und was machte sie? Sie staunte. Einfach so. Ohne "nicht schlecht". Wahnsinn!


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