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Servus mitnander,
Zeit ist relativ. Am Würzburger Kiliansdom war es die letzten Tage immer Viertel nach Neun, egal, wann man vorbei schaute. Inzwischen müsste es eigentlich Viertel nach Zehn sein, denn zu Ostern wurden die Uhren umgestellt. Vielleicht ist aber heute auch schon Donnerstag. Wer weiß?
Sommerzeitverwirrt:                                                                    Peter Viebig


Bock zum Gärtner?
Das Bistum Würzburg ist aber dann doch anderweitig in die Schlagzeilen geraten. Ausgerechnet dessen Missbrauchsbeauftragter soll eine Frau zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Inzwischen gibt es weitere Vorwürfe gegen den Kleriker. Die Staatsanwaltschaft ermittet. Im Kiliansdom demonstrierte der Bischof danach, dass es auch anders geht: Am Gründonnerstag wusch er erstmals Frauen die Füße.
Solange es rieselt, kostet es nichts
Im unterfränkischen Volkach dreht man gleich gar nicht mehr am Rad der Zeit. Dort ist die Stadtverwaltung auf die Sanduhr gekommen. Kurzpraker sollen kleine Sanduhren am Auto anbringen und werden dann ganze 18 Minuten lang von zettelschreibwütigen Parkwächtern verschont. Gab´s für sowas früher nicht mal eine App?
Verliebter Freier
In Coburg hat sich ein Freier unsterblich in eine Prostituierte verliebt. Warum auch nicht? Andererseits widerspricht sowas natürlich dem Puff-Geschäftsmodell. Deswegen bekam der Verliebte zunächst Hausverbot. Nachdem er sich davon nicht abhalten ließ, seine Angebetete aufzusuchen, musste die Coburger Polizei eingreifen.
Wunder von Bamberg
Es ist ein Wunder, genauer gesagt ein Miracle, das die Amis da in Franken entdeckt haben. Neun Brauereien und gerade einmal 70.000 Einwohner, wie soll das gehen? Die Washington Post hat deshalb ihren Reporter nach Bamberg geschickt und der hat eine dann doch relativ simple Erklärung gefunden: Das fränkische Bier (aber nur das gute) "is very easy to drink". Scheint in den USA anders zu sein.
Das fränkische Hollywood
Nachdem in Nürnberg letztends schon die eine oder andere Kamera mit großem Hallo begrüßt wurde, ist jetzt auch Herzogenaurach filmreif geworden. Besonders das Schicksal der Gebrüder Dassler animiert die Drehbuchschreiber. Bei RTL lief der Film "Duell der Brüder" vor wenigen Tagen und prompt motzt das hiesige Publikum: zu reißerisch, voll überzeichnet. Nachdem die alte Tante ARD aber ebenfalls die Dasslers entdeckt hat, kommt bestimmt bald auch noch was Langweiliges, nach allen Seiten Abgesichertes nach. Für die Drehbuchschreiber hätte ich in diesem Zusammenhang noch einen Gratistipp: In Herzogenaurach gibts auch noch die Schaefflers


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Peter Viebig
Marienstraße 9
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