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Servus mitnander,
vor einem bekannten, fränkischen Medienzentrum blüht gerade wieder die Blutkirsche. Inzwischen kommen sogar Delegationen aus Japan, um dieses Ereignis gebührend zu feiern. Für die Medienleute ist die Kirschblüte jedesmal die Gelegenheit, die Kameraapp ihrer Smartphones zu aktivieren und das Internet blutkiit/rschig zu verschönern. Dazu passt dann auch, dass auch noch Blutregen vorhergesagt wird.
Oh, wie schön ist Franken                                                             Peter Viebig


Panama-Connections
Franken mischen auch im Panama munter mit. Der Gründer der Kanzlei, die im Mittelpunkt der "Panama Papers" steht, stammt zum Beispiel aus Fürth. Dass der fränkische Finanzminister in multipler Rolle mitspielt, ist da schon fast naheliegend. Auch der Siemens-Konzern ist vertreten. Und natürlich die Sarasin-Bank. Die sitzt doch in Basel und ihre Tochterfirma in Luxemburg, werden jetzt einige anmerken. Stimmt! Aber im Verwaltungsrat dieser Bank entdecken wir eine Nürnberger Bundestagsabgeordnete.
Knietief im Salatöl
Kleine Ursache, große Folgen. Zunächst war es nur ein geplatzter Reifen, der einen Lkw-Fahrer dazu zwang, auf der A3 bei Höchstadt am Standstreifen anzuhalten. Dann fuhren aber noch zwei Laster in den Anhänger. 23 Tonnen Pflanzenöl ergossen sich auf die Fahrbahn. Auf der Autobahn ging stundenlang gar nichts mehr. Selbst die Rettungskräfte steckten fest und appellieren daher an die Verkehrsteilnehmer, Rettungsgassen zu bilden. Selbst wenn sie knietief im Salatöl stecken.
A Devau-Heileit
Vom BR-Hofe werden wieder mal Signale nach Franken ausgesendet. Huldvollst wird bekannt gegeben, dass das diesjährige TV-Highlight, der Dadord, am 22. Mai über den Flachbildschirm gestreamt wird. Die Stadt Erlangen sorgt sich daraufhin, die gleichzeitig stattfindende Bergkirchweih könnte einen Besucherschwund erleiden (zumal die Mass dort inzwischen neun Euro kostet). Kollegen, die schon vorab in den zweiten fränkischen Tatort reinschauen durften, raten allerdings dazu, lieber rauf zum Bierkeller als runter in den Unterhaltungskeller zu steigen.
Europa wächst zusammen
Europa wächst stärker zusammen. Diesem Satz dürfte der eine oder andere möglicherweise vehement widersprechen. Was den Paneuropa-Radwag zwischen Prag und Paris angeht, ist er aber richtig. Der Radweg wurde bislang am Nürnberger Hauptmarkt jäh unterbrochen. Der paneuropäische Radler (sofern gesetzestreu) musste absteigen, um die ins Rathaus oder zum Wunschring schlurfende Kundschaft nicht aufzuschrecken. Jetzt dürfen die Radler im Sattel bleiben. Probeweise für ein Jahr und mit wissenschaftlicher Betreuung.
Überalterung Frankens?
Vielleicht liegt es an den in Franken ansässigen Betrieben, vielleicht ist auch die heutige Jugend nicht mehr in der Lage, hinter dem vordergründigen, weiß-blauen Glanz die wahren Werte zu erkennen. Der Nordbayerische Kurier hat jedenfalls aufgedeckt, dass es die hiesige Jugend zum Arbeiten eher nach Oberbayern denn nach Franken zieht. Aufgeflogen ist das Ganze, weil hier der Krankenstand altersbedingt steigt. In Bayreuith ist er besonders hoch.


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Peter Viebig
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