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Servus mitnander,
einst hat man unsere Biergärten kaum gefunden. Versteckt im Wald oder sonstwo in der Pampa waren sie nur Einheimischen mit Ortskenntnis zugänglich. Inzwischen muss man bei schönem Wetter lediglich nach zugeparkten Wiesen und Äckern suchen. In der Nähe befindet sich dann meist ein bewirtschafteter Keller. Oder, wie in diesem Fall, drei.                                                        
Don´t drink and drive!                                                                  Peter Viebig

Die Mächte der Natur
Das Unwetter von Sonntag hat Franken besonders stark erwischt. Jetzt werden einige einwenden: Braunsbach, das liegt doch in Baden Württemberg. Richtig. Das bedeutet aber nicht, dass das nicht Franken ist. Auch im westlichen Mittelfranken gab es schwere Schäden. In Niederbayern ging es dann weiter. Während die einen alles auf den Regen schieben, der völlig unvorhersehbar runtergeht, fragt sich mancher zum wiederholten Mal, ob wir nicht zu viel begradigen und betonieren.
Hunde und Autos
Ausgerechnet eine Ausstellerin auf der Nürnberger Interzoo-Messe ließ ihre beiden Hunde mehrere Stunden im überhitzten Auto, wo sie dann verendeten. Sie hatte zwar die Türen einen Spalt offen gelassen und den Ventilator angestellt. Das nutzte aber nur insofern etwas, als ihr nun wohl keine Straftat vorzuwerfen ist. In den USA hängen Hundebesitzer übrigens schon Schilder an ihre Autos mit der Bitte, die Scheiben ganz zu lassen, den Hunden gehe es gut und die Klimaanlage sei an. Kommt wahrscheinlich in zehn Jahren zu uns.
Ganz weit draußen
Im Nürnberger Land fühlt man sich beleidigt. Der Verein Deutsche Sprache hat den schönen Slogan, mit dem die Nürnberger Ländler sogar auf großflächigen Autobahnschildern werben, als "Sprachmüll" bezeichnet. Dabei habe es der Begriff "Outdoor" sogar schon in den Duden geschafft. Wenn man in der Outdoor-Region N-Land schon mehr "draußen" ist, wäre vielleicht "Wir sind draußener" ein Alternativvorschlag. Aber "draußener" steht halt nicht im Duden.
Ein OB, der selber arbeitet
Während der Bergkirchweih, da ist der Erlanger OB bislang mit der Mass in der Hand auf Tuchfühlung zum Wahlvolk gegangen. Florian Janik ist anders. Der radelt durch die Stadt und zeigt Falschparker an. Zum Beispiel Jochen Haas. Der wiederum wählt Janik jetzt aus Protest nicht mehr. Janik verweist darauf, er wollte nicht alle Arbeit seinen Naturschutzwächtern überlassen, sondern auch selbst mit eingreifen. Vielleicht sollte er seinen Arbeitseifer zügeln. In Erlangen gibts für Bürgermeister nämlich inzwischen sogar einen eigenen Grill.
Die Welt ist versaut
Selbst auf der Alm hat die Sünde mittlerweile Einzug gehalten. Wie gut, dass es noch die Rathaus-Apotheke in Burgebrach gibt. Da kürzt man den etwas sperrigen Begriff Dienstleistungsdonnerstag einfach mit DiLDo ab und denkt sich nichts Böses. Klingt doch nett und werbewirksam. Leider lacht die versaute Restwelt jetzt über die braven Apotheker.


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