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Servus mitnander,
spät, aber immerhin, ist nun doch noch der Sommer eingezogen. Da frönen wir gleich unserer Lieblingsbeschäftigung: auf irgendwelchen fränkischen Autobahnen in meist nicht angekündigten Blechansammlungen gemeinsam schwitzen. Schatten findet man da selten. Deswegen kann man nicht mal behaupten, der Sommer habe auch seine Schattenseiten.
Kommen Sie sicher nach Hause:                                                        Peter Viebig

Gehört die Shisha auch verboten?
Im fränkischen Gößweinstein ist ein Asylbewerberheim abgebrannt. Die Aufregung war zunächst groß. Einen politischen Hintergrund gibt es jedoch nicht. Vielmehr hatten zwei Asylbewerber, die zum Anzünden ihrer Wasserpfeife verwendete Holzkohle unsachgemäß entsorgt. Sachschaden: rund 100.000 Euro.
Gewalttätige Patienten
Nachdem es am Nürnberger Klinikum fast täglich zu gewalttätigen Übergriffen kommt, wurde ein privater Sicherheitsdienst engagiert. Nun fragt sich zumindest derjenige, der nicht bloß an Symptomen rumdoktorn will: Woher kommts? Liegts am Ambiente, am Personal oder ist die Welt einfach so brutaler und schlechter geworden?
Polizeiauto okkupiert
Während es immer noch Leute gibt, die unsere Polizei mit Wiederkäuern und Bastarden in Zusammenhang bringen, hat die Tierwelt in Unterfranken mit den Flügeln gegenteilig entschieden. Als Streifenbeamte zwischen Klingenberg und Schmachtenberg einen Wildunfall aufnahmen, nistete sich ein Hornissenschwarm im Polizeiauto ein und weigerte sich, dieses wieder zu verlassen. Die Feuerwehr musste eingreifen und die Hornissen mit Schutzanzügen aus ihrem neuen Domizil vertreiben. Jetzt rätselt "das Netz", wie man die Übeltäter zur Verantwortung ziehen kann, wo sie doch keine ladungsfähige Adresse mehr besitzen. 
Wenn der Kaiser schippert
Dass man seinen weltlichen Herrschern entgegenkommen muss, wenn sie ihre Spleens pflegen, das hat jetzt auch die Stadt Bamberg eingesehen. Brose-Chef Michael Stoschek darf zur Sandkerwa mit seinem alten Amphibienfahrzeug über die Regnitz einschippern. Damit ihm dabei kein Malheur passiert, wurde ihm sogar noch mit Wolfram Winkler der erfahrendste Regnitz-Lotse (50 Jahre bei der Wasserwacht) zur Seite gestellt, den man auftreiben konnte. Neidern will die Stadt  mit dem alten lateinischen Sprichwort entgegnen: Quot licet Stoschek, non licet Fischer.
Wackelnde Steine
Am Nürnberger Johannisfriedhof sollen liegende Steine dafür sorgen, dass der Tote nicht nochmal wieder kommt. In Fürth befürchtet man Umgekehrtes. Dass nämlich nicht fest genug verankerte Grabsteine noch Lebende ins Jenseits befördern könnten. Deswegen hat die Friedhofsverwaltung dieser Tage zahlreiche Wackelbescheide verschickt und das obwohl die Steine noch fest im Erdreich standen. Prophylaktische Bescheide sozusagen.


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Peter Viebig
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