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Servus mitnander,
für so manchen Outdoorevent hat der Sommer dann doch nicht lange genug gehalten. Einsames Singin´in the Rain ist die Folge. Selbst die von hiesigen Künstlern mehr oder weniger gut imprägnierten Garteninstallationen tropfen traurig vor sich hin. Heuer wars aa scho mal schenner, sagt da der fränkische Gast.
Regen: auch so ein neumodisches Zeug, das keiner braucht.         Peter Viebig

Gefühle zählen nicht
Einige Südthüringer würden gerne zu Franken gehören und sammeln dafür fleißig Unterschriften. Allerdings möchte man ihnen zurufen: Ihr gehört dann nur zu Bayern! Der Franke gehört sich nämlich nicht selber, auch wenn er sich als Franke fühlt und nicht etwa als Deutscher oder Bayer. Doch was zählen Gefühle in diesen Zeiten und müssten nicht auch wir uns radikal ändern, wenn dem anders wäre?
Ja früher, als der Heiner noch im Tor stand
Es ist ja nicht so, als sei auf dem Globus nichts los gewesen. Dennoch versuchten uns örtliche Medien mit der Beschwörung der guten, alten Zeiten und rührenden Schwarz-Weiß-Fotos "das Derby" prominent schmackhaft zu machen. Es half nicht einmal, das Nürnberger Stadion zu füllen. Dem "Frankenderby" wollten nur 32.000 Zuschauer beiwohnen. Und die bereuten ihren Besuch mehrheitlich auch noch. Das eigentliche Frankenderby fand übrigens schon letzte Woche statt. Da gewannen die Würzburger gegen die Fürther. Insofern war das oben verlinkte Derby eher ein Frankenkellerderby.
Erfundene Geschichten
Manchmal kann man auch aus viral gehenden Geschichten durch einfache Recherche die Luft herausnehmen. Zum Beispiel aus jener, wonach drei Asylbewerber an einer Bayreuther Tankstelle das Auto einer Frau kaperten und diese zwangen, sie nach Weidenberg zu fahren. Der Nordbayerische Kurier hat nachgehakt und herausgefunden, dass an der Geschichte rein gar nichts stimmt. Der "Autor" hat sich inzwischen entschuldigt. Und wir wissen, dass es zwischen Journalismus und Facebookposts doch noch Unterschiede gibt.
Die Rückkehr des Jurameers
Seelöwen lieben es bekanntlich feucht. Nachdem es bei uns ausgiebig regnete, dachte sich Zirkusseelöwe Charly: Schaue ich mir mal das so schön feuchte Coburg an. In der morgendlichen Rushhour robbte er durch die Innenstadt, ehe perplexe Passanten die Polizei riefen. Dabei ist Charly wahrscheinlich nur ein Nutznießer des Klimawandels, über den sich auch die Coburger mal Gedanken machen sollten.  
Geldregen aus Japan
Hohenberg im Kreis Wunsiedel ist nicht unbedingt jedem ein Begriff. Im fernen Japan ist das anders. Da sind die samtweichen Stoffe aus der oberfränkischen Ortschaft Kult. Die japanische Unternehmerin, die damit reich geworden ist, hat der Gemeinde Hohenberg aus Dank schnell mal 3,5 Millionen Euro geschenkt. So bekommt Globalisierung ein freundliches Gesicht.


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Peter Viebig
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