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Servus mitnander,
mitten im Unkraut hat sich eine Chilipflanze durchgekämpft. Neben roten bietet sie auch grüne Schoten an. Leider sagt sie einem nicht, ob es sich um eher mildere oder um die höllisch scharfen handelt. So ist sie, die Natur: mangelhaft beschriftet.

Trifft auf diesen Newsletter natürlich nicht zu.                             Peter Viebig

Aweng weng
In Erlangen treffen sich gerade die Dialektologen. Warnend wollen sie den Zeigefinger erheben und das Wegsterben der Dialekte anprangern. Besonders das Fränkische verkümmere und werde außerhalb Frankens kaum wahrgenommen. Vielleicht sollten sich die Dialektforscher mal an den Bayerischen Rundfunk wenden. Das was der macht ist nämlich, um es mit dem oberfränkischen Wort des Jahres auszudrücken: aweng weng.
Hier Aufatmen, dort Aufpumpen
In der Region Nürnberg wird aufgeatmet. Der Horst meint übrigens, er sei dafür verantwortlich. Nunja! Dafür haben jetzt andere die um einiges teureren Erdstromtrassen. Hauptsächlich die, die weiter östlich in der Oberpfalz wohnen. Aber auch Oberfranken ist betroffen. Durch Unterfranken und Hohenlohe zieht sich die andere Trasse:  der Südlink. Irgendwer ist halt immer der (soziale) Depp.
Bibliotheken-Boykott
22 fränkische Bibliotheken haben sich vor längerem zur Franken-Onleihe zusammengetan, um so besser elektronische Bücher an die Kindle- oder sonstwie-bestückten Leser verleihen zu können. Jetzt ist der Franken-Onleihe der Kragen geplatzt. Wegen des dreisten Lizenzmodells, das die Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier offerieren (2,5-facher Ladenpreis für höchstens 52 Ausleihen), werden nun keine E-Books mehr von den dazugehörigen Verlagen (und das sind nicht wenige) angeboten. 
Die Kotze vom Montag
Letztes Jahr hat eine Würzburger Schule Hot Pants verboten. Jetzt sind in Bad Kissingen die Jogginghosen dran. Aber auch das Tragen von zu knapper Oberbekleidung, von Mützen und Kappen, sowie von T-Shirts mit obszönen Aufdrucken. Es sei einem Lehrer nicht zuzumuten, einen Schüler zu unterrichten, auf dessen Hemd steht: "Am Montag könnt ich kotzen". Noch weniger zuzumuten wäre es ihm allerdings, wenn er das am Mittwoch immer noch anhat.
Rabatt in der Airport-Apotheke
So macht man aus einem Werbemalheur doch noch einen Erfolg. Der Nürnberger Flughafen (jahrzehntelang im Auf-, jetzt eher im Abwind) wollte mit einem Heißluftballon auf sich aufmerksam machen. Über Erlangen ging dann das Gas aus und das Gefährt musste notlanden. Mitten im Wohngebiet und nur ein paar Meter von der Autobahn weg. Weil die für ihre Unaufgeregtheit bekannten Hugenottenstädter den Ballon problemlos parken ließen, ohne die etwa am Nürnberger Airport verlangten Apothekenpreise zu erheben, dürfen alle Erlanger jetzt am Flughafen ein bisschen billiger parken. Wobei die Umsetzung nicht ganz unkomplex ist und mancher wohl unaufgeregt auf seine zehn Prozent verzichten dürfte.


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Peter Viebig
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