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Servus mitnander,
man mag über den Markus denken, wie man will. Er hat es jedenfalls geschafft, dass ab und zu auch ein fränkisches Fähnchen neben den weiß-blauen Rauten flattern darf. Fähnchen, so weiß der Finanzminister, kosten nicht die Welt und trotzdem erfreuen sie den einen oder anderen, wenn sie im kalten Herbstwind wehen.
Der Geist hingegen weht wo er will und wann er will:                          Peter Viebig

Keiner muss verhungern
Knall auf Fall hat die Nürnberger Tafel ihre Essensausgabe eingestellt. Der Vorstand sah sich überfordert und machte die Grätsche. Der Nürnberger Sozialamtschef und OB-Bruder Dieter Maly hat durchaus bemerkt, dass er bei dieser Aufgabe auch gefragt sein könnte. Aber ohne schriftliches Konzept mit Finanzierungsplan hilft die Stadt Nürnberg halt nicht. Andererseits: Wer eh schon überlastet ist, schreibt keine verwaltungskompatiblen Konzepte. So konnten sie halt bislang nicht zusammen kommen, die beiden Königskinder. Immerhin gibt es auch ein positives Versprechen aus dem Rathaus: Verhungern wird in Nürnberg keiner.
Festhalten, in vier Monaten wirds lustig!
Bald ist wieder Fasching. Da findet auch die Fastnacht in Franken statt. Und wie das mittlerweile so ist beim Bayerischen Rundfunk, da wird jede fränkische Sendeminute schon im Vorfeld zelebriert. Etwa mit der Liveübertragung der Vertragsunterzeichnung mit dem Fastnachtsverband. Der Franke soll sich beim BR schließlich auch ein bisschen dahoam fühlen. Dass es bei jeder Beerdigung noch lustiger zugeht als bei dieser Vertragsunterzeichnung, spielt bei solchen Überlegungen keine Rolle. 
Flüchtling war doch nur aus Coburg
Ein 28-Jähriger aus Eicha bei Coburg hat etliche Engländer in Aufregung versetzt. Mit einem Paddleboard war er vom Obermain aus in Richtung Dover aufgebrochen. Kurz vor dem Ziel wurde er im Ärmelkanal aus dem Verkehr gezogen. Wenn nämlich nicht Abenteurer aus Franken, sondern Flüchtlinge aus Syrien oder Eritrea auf die gleiche Idee kommen, gar nicht auszudenken! In England will man den Mann aus Eicha lieber nicht allzu bekannt werden lassen.
Nervende Religionen
Die großen Weltreligionen geben derzeit kein gutes Bild ab. Sogar der Buddhismus. Dessen Anhänger gelten im Allgemeinen als dezent, freundlich und still vor sich hinleidend. Im Nürnberger Stadtteil Eibach wird all das gerade widerlegt. Da fühlen sich die Anwohner seit der Eröffnung einer buddhistischen Pagode nur noch genervt. Anstatt still zu leiden werde täglich um halb sechs mit lautem Trommeln die Nachtruhe beendet, buddhistische Kinder würden die Hunde der Nachbarn quälen und an Sonn- und Feiertagen werde der Rasen gemäht...
Ausgeplärrt
So richtig überraschend kam das Ableben des Plärrers nicht. Früher war das Stadtmagazin noch Teil der Alternativkultur, legte sich mit Polizeipräsidenten oder Stadträten an. Am Ende war es nur noch ein gedruckter Veranstaltungskalender mit Gastroinfos. Bemerkenswert, dass das Plärrer-Ende mit der Einführung eines Veranstaltungsmagazins des ortsansässigen Zeitungsverlags zusammenfiel. Doch niemand geht so ganz: Im Netz wird der Plärrer vorerst weiterleben.


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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
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