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Servus mitnander,
farbenfrohes Herbstlaub springt uns romantikaffinen Ästheten derzeit allerorten ins Auge. Auch im Netz. Schließlich kann man am Laub gut seine diversen Foto-Apps ausprobieren. Doch die Blätter, sie fallen und dann kommt sie wieder zum Einsatz, die schlimmste Errungenschaft unserer Zivilisation: der Laubbläser.Gegen die Anti-Laubbläserphalanx sind die angeblich breiten Bündnisse gegen Rechtsradikale und Rassisten jedenfalls schmale Veranstaltungen.
Lässt seinen Laubbläser lieber weiter verstauben:                   Peter Viebig

Ausstieg vom Ausstieg
Aus mancher Nummer - vor allem, wenn es eine große ist - kommt man offensichtlich nie mehr raus. Auch in Grafenrheinfeld war die Freude über das Ende des Atomkraftwerks möglicherweise verfrüht. Der Betreiber PreussenElektra hat die Möglichkeit angekündigt, das Ding wieder hochzufahren. Dann hätte er auch den Ärger um den Rückbau von der Backe, für den er sowieso keinen Plan hat.
"Depp" steht nicht für Anerkennung
Depp ist ein durchaus anerkannter Schauspielername. In Deutschland ist der Begriff hingegen "herabwürdigend". Pegidachef Lutz Bachmann wurde deswegen vom Landgericht Würzburg zu einer Unterlassung verurteilt. Geklagt hatten zwei Bürgermeister aus dem Landkreis Würzburg, die von Bachmann als "Buntbürgermeister-Deppen" bezeichnet worden waren. Dabei, so einer der Kläger, könne der aus Dresden stammende und jetzt auf Teneriffa lebende Bachmann sowas nicht behaupten, weil er seine Arbeit gar nicht kenne. Bachmann soll die Gerichtskosten übrigens aus der Pegida-Vereinskasse beglichen haben.
Der neue Trend aus den USA
Wir machen uns mittlerweile wegen allem Möglichen ins Hemd. Nun auch wegen Clowns. Nach dem Motto, die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird, hat eine rote Nase und einen bunten Hut. Natürlich verschloss sich auch Franken dem Trend aus den USA nicht. Erst trat in Aschaffenburg, dann in Bamberg ein Horrorclown auf. Als wir schon dachten, die machen brav das Alphabet durch, kam eine Meldung aus Lehrberg, eine aus Hersbruck und dann noch eine Falschmeldung aus Trabelsdorf. Dort habe sich einer einen schlechten Scherz erlaubt. Soso! Und was war dann das andere?
Zurück zum Kalten Krieg
"Das ist beängstigend", sagt ein Ansbacher Grünen-Stadtrat. In Ansbach fühlt man sich nämlich wieder in die Zeit des Kalten Kriegs zurückversetzt. Anstatt Streitkräfte abzubauen, werden dort 3000 GIs zusätzlich erwartet. Und die trainieren dann - auch nachts - für den Ernstfall. Wenn man sich anschaut, wer in den USA gerade zur Wahl steht, kann man die Sorge des Grünen-Stadtrats nur allzugut nachvollziehen. 
Bildung ist ein Auslaufmodell
Es ist ein bisschen wie GTA. Einfach ein Auto suchen, das einem gefällt, den Fahrer rausschubsen und losdüsen. Das bayerische Gesundheitsministerium, das bekanntlich von München nach Nürnberg ziehen soll, hat sich kein Auto, sondern das alte Gewerbemuseum ausgeguckt: repräsentatives Ambiente, bahnhofsnah und jede Menge Gastronomie im Umfeld. Dass da das Bildungszentrum drin ist, wen juckt´s? Mit der Bildung geht es in Nürnberg ohnehin bergab.


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Peter Viebig
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