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Servus mitnander,
wenn schon nicht München, dann wenigstens sowas hier. Das dachte sich die bayerische, jetzt zum Teilumzug gezwungene Gesundheitsministerin. Trotzdem gibt es immer noch Mitarbeiter, die einen unansehnlichen Betonklotz in München einem herrschaftlichen Gebäude in Nürnberg vorziehen. Die dürfen sich jetzt per Videokonferenz zuschalten lassen. Umgekehrt muss der Franke folgen, wenn ihn München ruft, beklagt der Chef der Frankenpartei.
Nicht mal innerbayrisch klappt die Globalisierung, meint:                     Peter Viebig

Nürnberg bekämpft Cyberkriminelle
Aus den Erfahrungen mit dem Gesundheitsministerium scheint unser Minister gelernt zu haben. Deswegen soll jetzt gleich ein völlig neues Amt in Nürnberg angesiedelt werden. Mit neuen Mitarbeitern, von denen dann auch keiner unfreiwillig umziehen muss. Mit der Vorbereitung des Landesamtes für IT-Sicherheit verschafft Markus Söder seinen Heimatsministeriumsmitarbeitern auch gleich eine Aufgabe, an der sie sich festhalten können. Dass Nürnberg, wo schon alljährlich die IT-Sicherheitsmesse stattfindet, so zu einem Zentrum für diesen Bereich wird, ist allerdings gar nicht so verkehrt gedacht.
Der bedrohte Bischof
Dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ist etwas widerfahren, das er schon  kennt: Er wurde in den sozialen Netzwerken verbal bedroht. Schon früher ging er - bzw. seine Pressestelle - damit (hier oder auch hier) an die Öffentlichkeit. Diese Öffentlichkeit wiederum kann sich sowas nicht so lange merken und bringt die neuerlichen Bedrohungen gleich noch ein bisschen prominenter raus (vielleicht liegt es auch daran, dass man mittlerweile mit Facebook etwas mehr anfangen kann). Ein Bischof muss umgekehrt natürlich nicht erwähnen, damit schon häufiger in der Presse gewesen zu sein.  
Gleichberechtigte Namensgebung
In Erlangen ist etwas Ungewöhnliches passiert: Die Stadt hat eine Straße geteilt und die eine Hälfte nach der Ehefrau des Namensgebers benannt. Dass es sich bei dem bisherigen Alleinbesitzer der Straße um den Erfinder des Giftgaskrieges und des Kunstdüngers handelte, hat diese gendergerechte Entscheidung wohl zusätzlich befördert.
Ganz kleine Pappenheimer
Reichsbürger sind ja eine noch relativ junge Erscheinung. Die dahinter steckende Grundhaltung ist freilich schon älter. Die Pappenheimer können da aktuell ein Lied davon singen. Ihr "Graf Ego" zeigt der Stadt nämlich gerade, wer hier das Sagen hat. Und das sind nicht die gewählten Volksvertreter.
Alkohol dank Trump
Kann man sich den neuen US-Präsidenten schön saufen? Wenn, dann mit fränkischem Bier! Das dachte sich zumindest ein Bamberger Fachhändler und bot kostenlos "Frustbier" an, nachdem feststand, dass Donald Trump das Rennen gemacht hat. Es soll aber auch Journalisten geben, die anderweitig kostenlos zu Alkohol gekommen sind. Die hatten einfach gegen ihre vielen Mainstream-Kollegen auf Trump gewettet.


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NZ
Peter Viebig
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