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Servus mitnander,
gerade haben sich die Kollegen noch über den Weihnachtswahnsinn ausgelassen, jetzt ist der Bedrohtheitsgefühlen gewichen. Wegen solcher Bedrohungsgefühle haben sie übrigens auch die Burg und  die Stadtmauer gebaut. Jetzt nehmen wir das als romantisches Ambiente beim Geschenkekauf wahr  Mit überwundenen Ängsten verkauft man Zwetschgenmännchen, mit aktuellen generiert man Klicks.                     Frohes Fest:                                                                                     Peter Viebig
Maue Faktenlage
Aufgrund des Anschlags von Berlin ist das explodierte Dixie-Klo von Fürth fast in Vergessenheit geraten. Dabei ist auch hier die Faktenlage mau. Demzufolge bleibt Raum für diverse Erklärungsversuche. Zum Beispiel, dass das ein Attentat auf das türkische Kulturzentrum in der Nähe war. Wobei das Zentrum sein eigenes Klo hat und deswegen gar nicht auf das Mobil-Scheißhaus angewiesen war.
Im Glaubensgestrüpp verheddert
Auch aus dem Blick geraten sind durchgeknallte Religionsanhänger, die sich auf christliche Werte berufen. Zum Beispiel das in Franken gegründete Universelle Leben. Die Sekte bekam jüngst wieder Aufmerksamkeit, weil deren Anwalt den Bettel hingeworfen hat. Trotzdem ist er jetzt nicht unbedingt im Hafen der Vernunft eingetroffen, sondern fällt weiterhin durch allerlei Glaubenswirrwarr auf. Chemtrails sind da noch das Harmloseste.
Der deutsche Schäferbulle
Entlastungsmaterial, wenn es um einen tätlichen Übergriff auf eine AfD-Stand geht, kann ein Polizist schon mal vergessen. Polizisten nennen ihre Hunde allerdings gerne auch "Rambo" oder "Patriot". Und da ist dann es auch nicht mehr allzu verwunderlich, wenn der Pegida-Führer wichtige Informationen vor der Politik und der Presse erfährt.
Komischer Laden
Beim Nordbayerischen Kurier (letzte Woche habe ich darüber berichtet) sollen Stellen gestrichen werden. Da wächst die Empathie für Mitarbeiter von Firmen, die ebenfalls von betriebsbedingten Kündigungen bedroht sind. Etwa dem Bayreuther Kindersitzhersteller Cybex. Wenn das Unternehmen dann in einen Shitstorm gerät und Mitarbeiter gefragt werden: "In was für einem Laden arbeitest du eigentlich?",  dann kann man sich vorstellen, dass die Kurier-Redakteuere zu dieser Frage auch einiges zu sagen hätten.
Balkone verwechselt
Fensterln ist etwas Urbayerisches. In Franken hat sich diese Form der Beziehungsanbahnung angeblich nie so recht durchsetzen können. Um so bemerkenswerter, dass jetzt im fränkischen Hof eine Frau beim Fensterl polizeiauffällig wurde. Und das auch nur, weil sie sich in den Balkonen vertan hat. Nicht unwahrscheinlich, dass es da noch eine erhebliche Dunkelziffer gibt.


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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
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