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Servus mitnander,
arschkalt ist es geworden. Von wegen Klimawandel! Selbst so archaische Fähigkeiten wie Schlittschuhlaufen oder Skifahren sind plötzlich wieder angesagt. Irgendwann werden dann auch wieder Experten für Faxgeräte und das Kleben von Tonkassetten gesucht.
Also: nix vergessen, nix wegwerfen!                                                 Peter Viebig

In die roten Zahlen fusioniert
Wenn die große Politik eingreift, bleiben die Kleinen gerne auf der Strecke. Damit es ihnen nicht genauso ergeht, haben sich vor gut drei Jahren die Krankenhäuser in Ansbach, Rothenburg, Dinkelsbühl und Feuchtwangen zu einem Klinikverbund zusammengeschlossen. Mit dem Erfolg, dass jetzt die Kacke erst richtig am Dampfen ist. Dafür erfüllen andere Kliniken ihre Hygienekriterien nicht. Da stehen manche wohl vor der Entscheidung: Entweder Keime oder rote Zahlen zu bekämpfen.
News: Zu neu, um wahr zu sein
Vielleicht sollte man Abwehrzentren nicht nur gegen Fake-, sondern auch gegen Hysterienews gründen. Da werden erst mit der Aufgeregtheit mausbewehrter Phobiker Klicks gemacht und dann gleich nochmal, nachdem sich herausstellte, die "verdächtige weiße Substanz", die da auch in Coburg von Spezialeinheiten sicher gestellt wurde, war nur Puderzucker. 
Leinwandträume in der Pampa
Irgendwann landen die Erfolgsmodelle von gestern auch in der Provinz. Mit seinem Volksbad war Nürnberg einst Speerspitze der Schwimmbewegung. Später bauten selbst unbekannte Marktgemeinden eigene Hallenbäder, die jetzt wieder dicht gemacht werden. Warum ich das erzähle? Erlangen bekommt jetzt ein eigenes "Cinecitta". Der Nürnberger Kino-Magnat Wolfram Weber hat das dortige "Manhattan" übernommen. 
Silberstreif am Fußballhimmel
Die Würzburger Kickers sind inzwischen der einzige Lochtblick am früher mal strahlenden fränkischen Fußballhimmel. Während der Nürnberger Club zum Ausbildungsverein für Schalke 04 verkommt und das Fürther Kleeblatt sich seine Erfolgserlebnisse auf drittklassigen Hallenturnieren holen muss, glänzen die Würzburger sogar außerhalb des Platzes und helfen notleidenden Bundeligisten aus der Patsche.
Späte Distanzierung
Manche brauchen einfach etwas länger. Im fränkischen Marktschorgast (Kreis Kulmbach) zum Beispiel. Da ist Adolf Hitler (neben anderen alten Nazis) immer noch Ehrenbürger. Mehr als 70 Jahre nach dem Untergang des "Dritten Reiches" überlegt man sich nun eine "Distanzierung". Aberkennen könne man eine solche Ehrenbürgerschaft schließlich schlecht.  Nun ja, in weiteren 70 Jahren ist vielleicht auch das möglich.


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Peter Viebig
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