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Servus mitnander,
tristen Zeiten begegnen wir gerne mit altem Glanz. Nürnberg erinnert da gerade an Kaiser Karl IV. Mit einer Ausstellung, aber auch mit kleinen, goldenen Krönchen am sonst von Drogenabhängigen dominierten Eingangstor zur Altstadt. Dass dort durchaus auch Wundersames passieren kann, belegt der links auf dem Dach sichtbare Rollator. Den hat offensichtlich einer aus Freude, wieder laufen zu können, hochgeschleudert.
Wunder gibt es immer wieder:                                                     Peter Viebig

Letzte Kinogefechte
Wenn sich die Krise abzeichnet, wird auf Synergieeffekte gesetzt. Das passiert im Verlagswesen genauso wie im Filmbusiness. Wer groß ist, versucht noch größer zu werden und sich die Kleinen einzuverleiben. Der Nürnberger Kino-Mogul Wolfram Weber praktiziert Ähnliches gerade in Erlangen. Und wie wir das von anderen Krisenherden kennen, bleibt als erstes die Wahrheit auf der Strecke.
Facebook-Fakes
In Würzburg findet gerade ein aufsehenerregender Prozess gegen Facebook und die dort grassierenden Fakenews statt. Wobei das Gericht schon eingestanden hat, von solch modernen Zeugs wenig Ahnung zu haben. Offenbar auch so ein Facebook-Fake ist die Behauptung, das Erlanger Kaufland mache demnächst dicht. Das stimmt nicht. Nur der Wein ist schon leicht angestaubt.
Make Franconia low again!
Vor zwei Wochen habe ich hier ein "Franconia Third!" in Richtung Washington posaunt (allerdings nur als Textdatei und nicht bewegtbebildert). Die Niederländer hatten da schon den 2. Platz okkupiert. Danach hat Jan Böhmermann diesen Platz für Deutschland reklamiert. Inzwischen gibt es kaum noch ein Land, das nicht auf den Zug aufgesprungen ist. Selbst Namibia oder Kasachstan sind dabei. Sogar vom Mars kam was. Der Bayerische Rundfunk hatte ebenfalls noch Kapazitäten frei. Und Franken? Zumindest Lower Franconia will great again werden. Dafür wurde sogar der Finanzminister eingemeindet, der - das muss man konzedieren - seine besten Auftritte aber eh in Veitshöchheim hatte. Schön ist der Vorschlag, der US-Präsident möge sich ein Beispiel am unterfränkischen Gesangskünstler Andreas Kümmert nehmen: Nur weil man gewählt wurde, muss man den Job nicht antreten.
Beleidigungstatbestand: Milliardär
Falls irgendwer hofft, Rot-Rot-Grün gehe demnächst den Superreichen an die Gurgel, den muss ich enttäuschen. Die entziehen sich gerade dem Zugriff. Beispielsweise lässt der von Forbes noch auf 4,8 Milliarden Dollar geschätzte Coburger Unternehmer Michael Stoschek ehrabschneidende Bezeichnungen wie "Milliardär" gerade tilgen. Hier etwa stand vor ein paar Tagen noch die angeblich an Beleidigung grenzende Bezeichnung. "Großzügiger Gönner" wird dagegen geduldet. Noch!
Drinken und Dreifen
Don´t drink and drive, dieser Slogan war wohl mitschuld am stillen Dahinscheiden der fränkischen Bierstraße. In den 70ern hatte diese sogar Eingang in den ADAC-Atlas gefunden (für Spätergeborene: Das war der Vorläufer eures TomTom-Navis). Jetzt wurde sie wiederbelebt. Der Verein Bierland Oberfranken hat ihr nicht nur eine eigene Webseite, sondern auch zusätzliche Kilometer spendiert. Das mit dem Trinken und Fahren ist allerdings immer noch ein Problem. 


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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
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