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Servus mitnander,
bis Ostern sind es zwar noch vier Wochen. Trotzdem findet man schon Nester im Garten, die von der Auferstehung der Natur künden und einem nahe legen, etwaige Fastenaktivitäten schnell zu beenden. Da möge der Kalender vor sein. Für Spaß und Vergnügen ist später schließlich immer noch Zeit.       
Meint nicht wirklich ernst, euer                                                        Peter Viebig

Unsicherheit im Zeichen der Burg
Ob das die Arbeitslosenzahlen sind oder jetzt die Kriminalitätsstatistik: Nürnberg ist Rest-Deutschland näher als Rest-Bayern. In Nürnberg werden die Einwohner statistisch doppelt so oft Opfer einer Straftat wie im übrigen Bayern. Die einst sicherste Großstadt hat so den zweifelhaften Titel "unsicherste Großstadt Bayerns". In der Welt punktet Nürnberg hingegen mit Lebensqualität. Entweder hat Sicherheit damit nichts zu tun oder aber mit den Statistiken stimmt was nicht.
Sprachlich nicht integriert
Die AfD-Chefin im Nürnberger Süden hatte unlängst Hitlerbildchen mit dem Satz "Vermisst seit 1945" verschickt. Trotzdem hat ihr die AfD einen Persilschein ausgestellt. Die Begründung:  Frau Roon sei als Russlanddeutsche noch nicht integriert genug und spreche die deutsche Sprache nicht perfekt. Wäre schön, wenn diese Partei mit anderen nicht gut Integrierten genauso nachsichtig wäre.
Wirbel um Handyfoto
Offenbar keine anderen Sorgen hat man derzeit in Bayerns höchstgelegenem Staatsbad Bad Steben. Dort tobt gerade die "Foto-Affäre". Der JU-Vorsitzende hatte ein Handy-Foto von der Gemeindratssitzung gemacht und bei Facebook gepostet. Jetzt geht es um die Frage: Darf der das? So etwas erhitzt Gemüter offenbar mehr als das Thema des Gemeinderates: die Schließung des Freibades.
Urlaub von der Aufklärung
In Erlangen ist die Intelligenzija daheim. Soweit die Legende. Im Augenblick scheint sich in der Hugenottenstadt alles ums Einhorn zu drehen. Nachdem Unbekannte das Schild der Einhornstraße entwendet hatten, machte die örtliche Presse sogar kostenlose Werbung für Privatsender und für Gastronomen, die Einhornkaffee anbieten. Fabelwesen und Verstand trennt nur eine dünne Wand.
Wenn der Perser jubelt
Der bereits im vorigen Newsletter erwähnte Auftritt des SPD-Kanzlerkandidaten in Würzburg hat Nachwehen. Jetzt kam heraus, dass Schulz die euphoriemäßig bekanntlich eher reservierten Franken mühsam zu Freudenausbrüchen animieren musste und sie anwies, doch, bitteschön, "Martin, Martin!" zu brüllen. Schah Reza Pahlavi hat seine Jubelperser damals wenigstens noch bezahlt. Und ja, natürlich ist es gemein vom CSU-Sender, so etwas aufzugreifen.


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Peter Viebig
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