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Servus mitnander,
die Sonne scheint gleichermaßen auf Gerechte und Gottlose. So sprießt dann Tulipan neben Löwenzahn. Letzterer sollte schnell weg. Wird er erstmal zur Pusteblume und verbreitet weiträumig seine Samen, bekommt der eh schon des Bückens müde Hobbygärtner nämlich richtig zu tun. Andererseits kann man Löwenzahn, wie manch anderes Unkraut, auch essen.  Nur die Stengel mit der Milch sollte man wegtun. 
In diesem Fall laktoseintolerant:                                                     Peter Viebig

Fränkische Unfälle
Es ist wie bei einem Unfall: Man nimmt sich vor, nicht hinzuschauen, tut es aber dennoch. Beim Frankentatort kommt noch hinzu, dass unsereins dafür schon bezahlt hat. Also zieht man sich das eben rein, zumal die begleitende Berichterstattung opulent und die Vorabkritik der Kollegen weitgehend wohlwollend war.  Das Publikum senkte allerdings mehrheitlich und ziemlich deutlich den Daumen. Falls jemand eine Sammelklage wegen verlorener Lebenszeit anstrengen will, ich bin dabei.  
Im Zeichen der Containerburg
Wie letzte Woche bereits erwähnt wird in Nürnberg am Bahnhof gebaut. Die Beeinträchtigungen betreffen jedoch nicht bloß durchbretternde Opfer der Autoindustrie. Auch der Kiss&Ride-Parkplatz fällt weg. Und wenn schon das Küssen abgeschafft wird, dann kann man den ästhetisch ohnehin nicht verwöhnten Nürnbergern gleich noch drei Jahre lang eine Containerburg vor den Latz knallen. Da bekommt der Versicherungsslogan "im Zeichen der Burg" eine ganz neue Bedeutung.
Glühen auf alten Brücken
Frankenwein auf historischen Brücken trinken, das hat Konjunktur. Während das Vorbild, die alte Mainbrücke in Würzburg, zwar aktuell Probleme hat angeschickerte Herumsteher und nüchterne Radfahrer unter einen Hut zu bringen, ficht das die Kitzinger nicht an. Und Plagiatsjäger, die hier aktiv werden, gibt es  nicht. Dafür hat Franken noch zahlreiche weitere Brücken, die ebenfalls alkoholisch bewirtschaftet werden könnten.
Universelle Leblosigkeit
Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, als unsere beiden großen Kirchen massiv gegen Andersgläubige vorgingen. Das ist gar nicht so lange her. Die Vorkämpfer hießen damals Sektenbeauftragte. Einer ihrer bevorzugten Gegner im Fränkischen war das "Universelle Leben". Doch die einstmals gefährlichste Sekte Deutschlands schwächelt und mancher fragt sich, ob dem "universellen Leben" und dessen Gründerin überhaupt noch Leben innewohnt.
Üble Scherze mit Koffern
In der Ansbacher Innenstadt stand bislang die Aluminiumskulptur "Mann mit Koffer". Jetzt ist ein "Mann ohne Koffer" daraus geworden. Unbekannte haben dem Wehrlosen das Gepäckstück geklaut und es dann vor dem Bezirksrathaus abgestellt. Möglicherweise seinen eigenen Koffer hat ein "Scherzkeks" danach im Nürnberger Bahnhof herrenlos platziert und damit eine zweistündige Vollsperrung ausgelöst. 


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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
90402 Nürnberg
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