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Servus mitnander,
die Botschaft ist in Latein gehalten und wendet sich daher wohl an gebildetere Kreise. Damit erinnert sie nicht bloß an verschwundenes Bildungsbürgertum, sondern auch an eine Zeit, als sich der Staat noch bemühte, sympathisch rüberzukommen. Selbst dort, wo er abkassierte: am Finanzamt (in diesem Fall in der Nürnberger Sandstraße). Mittlerweile sind leider alle Versuche, dem einnehmenden Wesen Einhalt zu gebieten, gescheitert.
Dafür ist geben seliger denn nehmen:           
                                Peter Viebig
Nürnberg wird SF-Hochburg
Letztes Mal habe ich hier beklagt, dass ein pädagogisch wertvolles Projekt in Nürnberg nicht wie geplant umgesetzt werden kann, weil eine halbe Million Euro fehlen. Jetzt gilt es von einem ungleich besser gepamperten pädagogischen Projekt zu künden, das für 27,6 Millionen in der Frankenmetropole errichtet wird: ein Science-Fiction-Museum. Wobei ich nichts gegen Science-Fiction habe, dient deren frühzeitige Lektüre doch dazu, dass man sich später weniger wundert.

Angst im Rotlicht-Milieu
In Nürnberg treibt augenscheinlich ein Prostituiertenmörder sein Unwesen. Innerhalb weniger Tage gab es zwei Morde. Die Polzei geht von einem Zusammenhang aus und widmet sich verstärkt dem Rotlichtmilieu. Das wäre auch schon zahlenmäßig angebracht. Vor acht Jahren kürte die Bildzeitung Nürnberg mal zur "Hurenhauptstadt". Die "Prostituiertendichte" hat seitdem sogar zugenommen.
Schluss mit lustig
Viele Comedians sind derzeit überpräsent. Sie tun sich damit keinen Gefallen, vor allem wenn ihr Witz-Reservoir begrenzt ist. Bei manchen hat diese Überpräsenz aber triftige Gründe. Etwa bei den Herren Heißmann und Rassau. Deren Buchhaltung hatte ein Leck. Eine halbe Million Euro ging flöten. Da greift dann der von der Amtspresse gern genutzte Spruch: Schluss mit lustig.
Unterschiedliche Schuleinsätze
Die Polizei entfernt nicht nur Schüler aus der Unterrichtsanstalt (wobei sie dabei offenbar zweifelhaften Auftraggebern folgt), sie bringt sie auch hin. Zumindest die Polizei in Hammelburg. Die kutschierte einen 18-Jährigen, der wegen Benzinmangels liegen geblieben war, gerade noch rechtzeitig zur Abiturprüfung. Sonst hätte er null Punkte bekommen.
Franken United
Um München Paroli bieten zu können, müsste Franken zusammenhalten. Das fiel  allerdings immer schon schwer. Im Basketball soll dies nun gelingen. Der Brose-Chef Michael Stoschek versucht gerade, sein Imperium über Coburg und Bamberg gen Nürnberg und daher Richtung ganz Franken auszuweiten. Aus "Brose Bamberg" soll "Brose Franken" werden. Die so aufgepimpte Basketballmannschaft könnte dann in der Lage sein, im internationalen Geschäft mitzuspielen. Stellt sich nur die Frage: Wollmer des? Der Club spielt doch eh schon gegen Mailand. Wenn auch nur zu Testzwecken.
Erst nachdenken, dann randalieren!
In Coburg ist ein Gast beim Italiener ausgerastet, weil seine "Frutti-di-Mare-Nudeln" zu wenig Meeresfrüchte aufwiesen. Dabei hätte der gute Mann eigentlich froh sein müssen, nach all dem, was man inzwischen über eben diese Meeresfrüchte lesen muss. Vielleicht hat es der Koch einfach nur gut mit dem Gast gemeint.


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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
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