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Servus mitnander,
hier eine blühende Landschaft. Aus gegebenem Anlass. Aber natürlich nicht so, dass man sich hinterher dafür entschuldigen muss. Auch hiesige Blattmacher haben ausführlichst daran erinnert, dass Kohl ab und an in Franken weilte. Für die blühenden Landschaften haben damals noch Behörden gesorgt, die so schöne Titel trugen wie Gartenbauamt.
Gärten bauen statt öffentlichen Raum verwalten!         
                     Peter Viebig
Metropole, Regiopole, Kaff
Wenn Nürnberger - wobei das nur jene sind, die dafür bezahlt werden - mit dem Begriff Metropolregion hausieren gehen, dann klingt das nach provinziellem Größenwahn in spaßbefreitem Behördenslang. Jetzt gibt es zur Metropolregion noch eine "kleine Schwester". Die heißt Regiopole und soll zum Beispiel Städten wie Würzburg, die sich lieber nicht der Metropolregion Nürnberg unterordnen wollen, eine Schublade in der EU-Bürokratie öffnen. Wenn´s hilft!
Eigenheimbau trotzt dem Überangebot
In den Metro- und Sonstwie-Polen herrscht Mangel. Dafür gibt es auf dem Land ein Überangebot an Wohnraum. Trotzdem wird weiter zersiedelt, weil es sich halt schöner im Neubau an der Peripherie wohnt, als im Ortskern an der Durchgangsstraße. Da steht dann vieles leer und etwaigen noch vorhandenen Landwirten geht die Ackerfläche verloren. Im Kreis Bad Kissingen ist beispielsweise der Baubedarf um 586 Prozent gedeckt, im Kreis Schweinfurt immerhin noch um 242 Prozent. Wer dort baut, wird leider erst bestraft, wenn es ums Verkaufen geht.
Unser Dürer-Minister
Nach dem großen Hasenstück plant der Nürnberger Akademiepräsident Ottmar Hörl ein großes Madonnenstück. 600 goldene Plastikmadonnen will er vor dem Germanischen Nationalmuseum aufstellen. Bei der Präsentation stahl ihm allerdings sein Schirmherr die Show. Der wusste im Gegensatz zum Kunstprofessor, dass  royalblaue Kleidung exzellent zu Gold passt und einem jene monarchische Ausstrahlung verleiht, der jeder Pressefotograf oder Kameramann sofort erliegt. Zudem ließ er keinen noch so berechtigten Zweifel daran aufkommen, dass die Madonna vom Namensgeber der Nürnberger Flughafens stammt, bei dem der Finanzminister dem Aufsichtsrat vorsitzt. Fake-News sind eben okay, wenn sie dem eigenen Ego nützen.
Der ewige Zwist
Vor Gericht kann Adidas noch gewinnen. Dort fand der alte Zwist der beiden Herogenauracher Sportschuhhersteller eine neuerliche Fortsetzung. Diesmal ging es um das Geschmacksmuster einer Schuhsohle. Hört sich an, als würde da jemand auf Gummi kauen wollen. Dennoch ist zu befürchten, dass uns nun weitere Dassler-Filme ins Haus stehen.
Hasskommentar per Gartenzwerg
"Tu den Zwerg weg, sonst kriegst ein paar aufs Maul" Solche Sätze würde man sich mal von den Freunden der Hochkultur wünschen. Die sind dafür aber leider zu weichgespült. In Gerhardshofen (Kreis Neustadt/Aisch), wo dieser Satz gefallen ist, ging es dann auch nicht um Ästhetik oder deutsche Werte, sondern um einen schon länger schwelenden Anwohnerstreit. Der Wichtelmann reckte nämlich seinen ausgestreckten Mittelfinger gen Nachbargrundstück und so kam dann eins zum anderen.


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