Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


Servus mitnander,
für neue Wohnanlagen wird derzeit so einiges platt gemacht. Auch in unserer unmittelbaren Arbeitsumgebung. Da legt der Abrissbagger gerade den Blick frei auf das "braune Haus" (Mitte), jenes Gebäude, in dem einst der Franken-Gauleiter Julius Streicher sein Unwesen trieb und in dem jetzt der Verlag Nürnberger Presse residiert. Dafür wird nebenan ein Bauwerk niedergemacht, das architektonisch durchaus bedeutend ist. Prophylaktisch, damit sich nicht noch ein vorlauter Denkmalschützer meldet.
Was wech is, is wech:                                                                 
Peter Viebig
Führerlose Preiserhöhung
Nachdem die Ehe nun für alle da sein und so neuen Schwung erhalten soll, rücken Orte wie Atzelsberg verstärkt in den Fokus. Dort gehen Paare aus dem Erlanger Raum gern zum Heiraten hin. Ein anderes Ereignis aus dem Jahr 2000 bringt diesen Ort allerdings gerade wieder in Misskredit. Die "Atzelsberger Beschlüsse" nerven jedes Jahr aufs Neue, sorgen sie doch quasi vollautomatisch für die Erhöhung der Ticketpreise im Verkehrsverbund. Die Stadträte müssen dann nur noch zum Abnicken anrücken. Diesmal waren es drei Prozent. Die Zahl hat wohl irgendwer ausgewürfelt. Vielleicht in Atzelsberg.
Brötchen mit Beilage
In den letzten Jahren hat manch kleiner Backbetrieb das Handtuch geworfen. Dafür hat sich "Der Beck" aus Erlangen zunehmend breit gemacht. Jetzt rächt sich das. Verunsichert von Ekelfunden, die der Verein Foodwatch präsentiert hat, sucht der Kunde nun oft vergeblich nach Alternativen. Andererseits kann sich halt auch nur eine große Kette jene Anwälte leisten, die normalerweise verhindern, dass solche Funde öffentlich werden.
Strafe für Unwitzigkeit
Über Scherze sollte man lachen können, stellt die Polizei Mittelfranken fest. Wenn das nicht der Fall ist, dann setzt es eine Rechnung. Bei einem 48-jährigen Nürnberger waren das jetzt 10.000 Euro. Der Mann hatte eine Bedrohungslage erfunden, das SEK war daraufhin ausgerückt, leitete den Verkehr um und brachte Anwohner in Sicherheit. Inzwischen nennt man sowas Hoax. Besser macht es das nicht.
Das perfekte Selfie
Meistens sind es amerikanische Forscher, die uns Zeitungs- und Onlineportalleser mit neuen Erkenntnissen versorgen. Nun konnten auch Forscher der Uni Bamberg einer breiteren Öffentlichkeit bahnbrechende Studienergebnisse präsentieren. Es geht um die Frage, wie Selfies am besten gelingen. Besonders zu beachten ist dabei: die Kamera nach oben halten, dann sieht man den Bauch nicht so. Frauen wirken übrigens von links, Männer von rechts sympathischer.
Von der Außenwelt abgeschnitten
Für uns, die wir mehrheitlich schon schlechte Erfahrungen mit der Telekom gemacht haben, ist diese Meldung fast tröstlich. Auch ganzen Rathäusern kann es passieren, dass sie dank der Unfähigkeit des Kommunikationsunternehmens wochenlang von der Außenwelt abgeschottet sind. So wartet die oberfränkische Gemeinde Ahorntal gerade sehnsüchtig auf einen freien Telekom-Mitarbeiter. Wenn einer einen kennt, bitte melden... ach so, geht ja nicht!

Aus Humorgründen unbekannt
Würzburg ist eine schöne Stadt. Sie beheimatet sogar ein "Weltkulturerbe". Doch draußen bekommt man davon nicht viel mit. Woran das liegt, das hat jetzt der SZ-Kollege Przybilla herausgefunden. Am Humor. Genauer gesagt: an der Absenz desselben. Belegt wird das durch eine neue Würzburg-Hymne, die mich übrigens an Psychedelic-Musik erinnert. Die befanden wir damals auch nur deswegen für gut, weil wir die entsprechenden Drogen eingepfiffen hatten.


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
90402 Nürnberg
Deutschland


viebig@online.de