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Servus mitnander,
ein bisschen Abkühlung tut derzeit Not. Sowohl in den aufgeheizten Steinschluchten der Innenstädte, als auch in Talkshow- und anderen Debatten. Der dafür geeignete Brunnen am Nürnberger Klarissenplatz wird dennoch nur von Kindern genutzt. Ältere Überhitzte haben offenbar Sorge, ihre teuren Klamotten könnten Schaden leiden.
Immer mitteleuropäische Umgangsformen pflegend:                      
Peter Viebig
Dämpft zu viel Text das Publikumsinteresse?
Folgt man den aktuellen Regionalmedien, dann liegt das Topereignis bereits 500 Jahre zurück. Massenhaft springen den verbliebenen Zeitungsabonnenten gerade Lutherrosen und eine Vielzahl von wortreichen Luthereventankündigungen entgegen. Interesse und bedruckter Platz scheinen jedoch nicht zu kongruieren. Die FAZ bezeichnet Luther bereits als Pleite des Jahres. Immerhin hat sich die in Zirndorf hergestellte Plastikfigur des Reformators gut verkauft. 
Sackpolizei wider Willen
Der Bundesjustizminister hat es vorgemacht, wie man Arbeit von Justiz, Polizei und Behörden auf Private umschichtet und dabei noch Einnahmen generiert. Der Nürnberger Bürgermeister Christian Vogel (ebenfalls SPD) zieht jetzt nach. Wenn jemand zur Unzeit seinen gelben Sack vor die Türe stellt, soll der Vermieter den Blockwart spielen und bei Versagen zahlen. Fragt sich nur, was der mit unbelehrbaren Mietern machen soll und ob er damit durchkommt, wenn er als Kündigungsgrund: "Sack" angibt
Verkaufter Erfinder
Wer meint bei den skandalösen Machenschaften der Autoindustrie ginge es nur um  VW, Audi und mittlerweile BMW, der irrt. Auch in Franken wird mitgemischt. Genauer gesagt beim Nürnberger Zulieferer Leoni. Der scheint allerdings nicht Allgemeinheit und jeweilige Käufer hinters Licht zu führen, sondern eigene Mitarbeiter auflaufen zu lassen. Warum erfinden die auch was? Schön blöd!
Wem die Stunde schlägt
Den Bewohnern von Zirndorf und Oberasbach hat kurzzeitig das letzte Stündlein geschlagen. Die Friedhofsglocke fing mitten in den Nacht zu läuten an. Ob Schnitter Tod seine Knochenfinger im Spiel hatte oder ein russischer Hacker, man weiß es nicht. Wahrscheinlich soll die eh schon exaltierte Bevölkerung nicht noch zusätzlich beunruhigt werden. Offiziell ist daher nur von einer Fehlfunktion die Rede.
Wo Erklärbären an Grenzen stoßen
Die um sich greifende Alternativlosigkeit macht auch den Verkehrsplanern in den Städten zu schaffen. Immer umständlicher wird es, bei den gerade sommers häufig durchgeführten Baumaßnahmen Ausweichrouten zu finden. Noch härter trifft es aber die armen Kollegen, die das alles dem Verkehrsteilnehmer erklären sollen. Die einen behelfen sich da mit Himmelsrichtungen ("am westlichen Bahnhofsplatz ... wird südlich umgeleitet"), wohl davon ausgehend, dass jeder einen Kompass am Armaturenbrett liegen hat. Die anderen rekurrieren auf gemutmaßte Trinkgewohnheiten ("am Marco-Getränkemarkt links... und dann an der Kulmbacher Brauerei vorbei"). 


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Peter Viebig
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