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Servus mitnander,
Ästhet darf man in Nürnberg nicht sein. Immerhin wird jetzt ein Anlauf unternommen gegen die Beliebigkeit bei der Stadtmöblierung. Da hat man oft den Eindruck, dass gern das genommen wurde, was beim Baumarkt gerade im Angebot war. Andererseits: Den meisten ist sowas eh egal. Die haben ganz andere Bedürfnisse, wofür dann das neben die Lampe drapierte Schild weitaus bedeutender ist (vorausgesetzt, man kann es sich leisten).  
Was nutzt dem Auge die Schönheit, wenn die Blase drückt:                 
Peter Viebig

Da waren´s nur noch zwei
Noch schnell vor der Wahl will die CSU dem Bayernland einen zusätzlichen Nationalpark kredenzen. Von den eigentlich vier fränkischen Kandidaten ist inzwischen nur noch die Rhön übrig. Die konkurriert mit den Donauauen bei Neuburg. Vielleicht sind die dort willfähriger als die Franken. Denn auch in der Rhön wollen viele diese Beglückung auis München nicht haben.

Discounterkliniken
Im hiesigen Gesundheitswesen geht es längst nicht mehr um den Patienten oder das Personal, sondern um die Kosten. Selbst bei einer Klinikschließung, wie jetzt in Karlstadt, muss tief in den Landkreissäckel gegriffen werden. Auch im weiter schwelenden Skandal um den mittelfränkischen Bezirksklinikchef Helmut Nawratil, bei dem mittlerweile auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch in die Schusslinie geraten ist, dreht sich alles ums Geld. Hauptsache: Kosten gesenkt. Dabei handeln nicht einmal private Träger ausschließlich finanzorientiert.

Reichgottes-Bürger
Dass die Reichsbürger auch bloß in irgendeiner Zeitschleife feststecken, hat nun ein ehemaliger Weinbaufunktionär belegt. Der lehnt nicht nur die Bundesrepublik ab, sondern auch die alten Reichs- und Nazigesetze. Er spricht stattdessen länger mit Gott und erhält so seine Vorgaben. Nun verurteilte ein irdisches Gericht in Würzburg den "Freiherrn" zu 180 Tagessätzen. Der geht erstmal in Berufung und will sich von da aus nach ganz oben hangeln.

Ach du Kacke!
Trotzdem kommt nicht nur Gutes von oben. Das musste ein Grundstücksbesitzer in Schornweisach bei Ühlfeld erleben. Sein Anwesen fand er dieser Tage mit Fremdfäkalien übersät vor. Offenbar hatte ein Pilot gedacht, da wohnt eh keiner, da kann ich die Scheiße ablassen. Dabei haben die dünn besiedelten Gebiete Frankens doch schon unter Schneckeninternet zu leiden.

Mit Weihwasser geduscht
Auch an der Altmühl gibt es Menschen, die "drübernaus" denken. Zum Beispiel an die Heiligen, die ebenfalls mal äußere und innere Reinigung nötig haben könnten. Ein in Treuchtlingen einschlägig bekannter Täter duschte dieser Tage zwei Heiligenfiguren mit Weihwasser. Doch statt kirchlichem Dank erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. 



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NZ
Peter Viebig
Marienstraße 9
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