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Servus mitnander,
wie man unschwer sieht, gibts hier nichts zu sehen. Vor allem keine Insekten. Die fehlen tot auf den Windschutzscheiben und lebend im Straßenraum. Verlässt man diesen, entdeckt man die Tiere freilich noch zuhauf. Wahrscheinlich sind sie allergisch auf Feinstaub und Stickoxide und die verlogenen Ausreden der Wissmanns, Zetsches oder Dobrindts. Im Garten sitzend wünscht sich der eine oder andere dann aber doch einen PS-starken SUV, der die lästigen Wespen und Mücken vergrämt.
Diesel statt Fliegenklatsche!                                                          
Peter Viebig

Nürnberg verlässt das Proleteneck
In den alten Studentenstädten wird mancher vielleicht müde darüber lächeln, wie sich Nürnberg gerade an seiner künftigen Uni berauscht. Die beiden Regionalblätter kommen heute im Gleichschriitt mit Schwerpunktausgaben. Dabei hat Nürnberg schon ein paar Hochschulen und für die neue wurde noch nicht einmal ein Stein bewegt, sondern lediglich eine 16köpfige Strukturkommission eingesetzt. Während uns diese als "hochkarätig" verkauft wird, regt sich die SPD-Abgeordete Helga Schmitt-Bussinger auf, dass kein Franke drin sitzt. Dafür trifft man dort alte Bekannte wie Otto Wiesheu oder Hans-Werner Sinn.

Erst bezahlen und dann "Wucher" rufen
Für Museumsbauten gilt die Mietpreisbremse nicht. Da ist dem Wucher erst recht Tür und Tor geöffnet. 2,8 Millionen Euro Jahresmiete muss der Freistaat für die 5500 Quadratmeter Ausstellungsfläche der Deutschen Museums-Depandance in Nürnberg zahlen. Ein gutes Geschäft für den Immobilienunternehmer Gerd Schmelzer. Blöd nur, dass die Aufregung über die aberwitzige Miete erst aufkeimt, wenn der Käse gegessen ist und nicht im Mai 2016 als der Preis bekannt geworden ist.

1:0 für den Lärmschutz
Auch der Fußball ist keine heilige Kuh mehr. Vor allem, wenn Erfolge fehlen. Da kommen auf einmal Anwohner daher, beschweren sich über den Lärm und bekommen auch noch Recht. Die Folge: Die wieder in die 3. Liga abgestiegenen Würzburger Kickers können ihr Pokalspiel gegen Werder Bremen nicht im eigenen Stadion austragen und müssen umziehen. Jetzt droht den Würzburgern eventuiell sogar die Fahrt nach Nürnberg. Ist das zumutbar oder geben sie dann lieber kampflos auf?

Wir haben die Längste
Das Höllental im Landkreis Hof bekommt eine Attraktion für Schwindelfreie: Die mit 720 Metern längste freigespannte Fußgängerbrücke der Welt. Dass sowas nicht so richtig ins nichtalpine Franken passt, belegen die Kommentare der einheimischen Nutzer: Wer braucht denn sowas? Täler durchquert man untenrum? Ihr müsst Geld haben....

Kindsköpfe
Editoren in den Redaktionsstuben nehmen häufig an, ihre Leser seien ebensolche Kindsköpfe wie sie selber. Meistens stimmt das auch. Aus diesem Grund ging jetzt die Meldung von dem betrunkenen Würzburger um die Welt, der, nachdem er beim Monopoly verloren hatte, den Polizeinotruf alarmierte um sich zu beschweren. Dabei weiß doch jeder, dass die Polizei nichts dafür kann. Schuld ist die Merkel.


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