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Servus mitnander,
inzwischen regnet es zur Abwechslung mal wieder. Gescheiter scheint der Mitmensch in der Trockenperiode aber nicht geworden zu sein. Da gibt es nicht nur jene, die die Regenschutz bietenden Vordächer blockieren, weil sie offensichtlich ihren Schirmen misstrauen. Manche stellen dort sogar ihre Autos (Diesel?) ab, damit der Lack keine häßlichen Wasserflecken bekommt. 
Mittlerweile wieder trocken:                                                          
Peter Viebig

Steckenpferde im Sommerloch
Wenn die Nachrichten in der Urlaubszeit eher sanft reinplätschern, dann ist in den (zunehmend größer werdenden) Redaktionsbüros auch mal Zeit fürs Steckenpferd. Etwa unter den schönen Annafestbesuchern die Schönsten auswählen. Oder mal mit Markus Söder eine lustige Seefahrt zu unternehmen. Andere Kollegen wandern derweil durchs Verbreitungsgebiet, das sie immer schon mal kennenlernen wollten. Sogar Chefredakteure zieht es in die Pampa (Gunzenhausen). Nach dem Motto: Das Abenteuer liegt vor der Haustür, man muss nur mal einen Fuß vor sie setzen.

Neue Bäume braucht die Stadt
Das Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim reagiert auf den Klimawandel. Vielen Stadtbäume setzt der Hitzestress zu. Ganz vorne dabei: der Ahorn. Welche Baumarten die trockene Hitze in den Straßenschluchten besser vertragen, soll nun herausgefunden werden. Menschlichen Wesen hilft hingegen keine Landesanstalt. Die müssen selber herausfinden, ob sie eher ein Ahörnchen oder ein Behörnchen sind.

Fahrrad mit Ferrari-Flair
Der Ferrari Testarossa hat Generationen von Männern erregt. Manch einer, beispielsweise Elton John oder Alain Delon, hatte sogar genug Knete, um sich diesen Autotraum zu erfüllen. Doch nun hat ein Nürnberger Unternehmer vor Gericht erstritten, dass künftig Fahrräder und Rasierapparate den Namen Testarossa tragen dürfen. Fahrräder? Wo soll das alles noch enden?

Alter Mann als D-Zug
Manch einer hätte es auf die Manipulationen der Autoindustrie geschoben. Aber dafür war der Fahrer des Porsches, der von der Polizei zwischen Trockau und Bayreuth gestoppt wurde, wohl schon zu betagt. Immerhin war der 91-jährige Schweizer noch fit genug, mit 160 durch den Tempo-80-Bereich zu brettern und dabei ein Polizeiauto zu überholen.

Metros auf dem Boden der Realität
Die Bamberger Basketballer sind europaweit top und wollen dem auch begrifflich Rechnung tragen. Der scheidende Brose-Chef hat dazu bekanntlich seine eigenen Ideen. Jetzt schlug er den Namen "Brose Metros" vor, weil da "Metropolregion" drin steckt und das popelige "Bamberg" ersetzt wird. Nun weiß aber ganz Franken, mit Ausnahme halt von Herrn Stioschek, dass es kaum etwas Provinzielleres gibt als den Begriff "Metropolregion". Dagegen sprüht "Bamberg" nachgerade vor Globalität. Entsprechend fiel auch die Resonanz aus und die Metros sind erstmal weg vom Fenster.


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Peter Viebig
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