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Servus mitnander,
auf der einen Seite wird auf Teufel komm raus nachverdichtet, auf der anderen Seite vergammelt mitten in der Stadt der Wohnraum. Früher wären da vielleicht Hausbesetzer aktiv geworden. Jetzt überlässt man sowas lieber den Ratten. Die leiden auch nicht unter benachbarten Bahnstrecken, die wahrscheinlich schuld daran ist, dass hier nicht schon längst ein Investor seine gierige Hand ausgestreckt hat.                                           
Immer ein Herz für Tiere:                                                               
Peter Viebig

Der Witwer von Är Bärlin
Auch wenn "Air Berlin" draufstand: Die Airline war praktisch mit Nürnberg verheiratet. Dort konnte man immerhin Flughäfen bauen und außerdem auch noch Werbesongs für die Gemahlin komponieren. "Flugzeuge im Bauch, im Blut Kerosin, kein Sturm hält sie auf, unsere Air Berlin, die Nase im Wind, den Kunden im Blick...shubidoo." Nunja, es kam anders. Inzwischen tröstet sich der Witwer mit Ryanair.

Scheiß-Regen und ebensolche Anwohner

Manche hier erwähnte Meldung entwickelt sich derart weiter, dass es eines Updates bedarf. So ging über Uehlfeld erneut ein Fäkalienregen nieder, was die Flugzeugthese widerlegt. In Würzburg haben hingegen Kickers-Fans den Kampf gegen die lärmgeplagten Stadionnachbarn aufgenommen. Die Parole lautet: "Scheiß-Anwohner".

Kein Geschäftsmodell
Journalisten sind oft leicht ausrechenbar. Eine kuriose Polizeimeldung beginnt da gerne mit "nicht schlecht staunte", Renovierungen werden oft  mit "Neues Leben im alten Dingens" überschrieben... Selbst Edeka-Filialleiter wissen sowas zu nutzen. Da muss man nur im August ein paar Lebkuchen ins Regal stellen und schon klappert der Lokalredakteurs-PC (mancher lokalisiert das dann sogar noch seinerseits). Der Leser weiß dadurch, dass es in Kulmbach einen Edeka gibt - und das ohne Werbekosten. Für die einen ist das ein Geschäftsmodell, für die anderen eher nicht.

Ochottochott, der Otter!
Oje! Nur noch wenige Tage bis zu den "Monaten mit R" und dann sowas. In Franken beugt bekanntlich der Karpfen Herbst- und Winterdepressionen vor. Wenn nun solche Hiobsbotschaften laut werden, dann geht uns scho aweng die Muffn. Der Otter steht schon vor Bamberg. Es ist nur eine Frage der Zeit bis er den Aischgruind erreicht. An die Waffen, Grenzen dicht... Ich schweife ab ;-)

Polizei stand im Weg
Beim Taubertalfestival gab es diesmal kaum polizeirelevante Vorkommnisse. Da fallen die, die doch aufgelistet werden, umso mehr ins Gewicht. Etwa die Meldung: "Frau rast mit Bobbycar in Polizeiauto."  Warum es die 26-Jährige so eilig hatte und warum ihr das Polizeiauto im Weg stand, erfahren wir leider nicht. Immerhin hat sie sich beim Zusammenprall nur den Knöchel verletzt. Also erübrigen sich kritische Nachfragen.

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Peter Viebig
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