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Servus mitnander,
Falls ihr Schrankenzäune zur Baustellensicherung und Passantenvergrämung sucht, vergesst es! Die sind alle am Nürnberger Bahnhofsplatz im Einsatz. Dort fühlt es sich gerade so an wie bei der Einreise in die USA oder bei der Taschenkontrolle am Max-Morlock-Stadion. Ein Gang zum Hauptbahnhof und du musst eigentlich gar nicht mehr weg.
Wünscht trotzdem schöne Ferien gehabt zu haben:                             
Peter Viebig

Wie wir verwesen wollen
In Franken scheint es ein Reichsbürgernest zu geben. Gerade hat der Prozess gegen den "freien Mann Wolfgang" begonnen, der in Georgensgmünd einen Polizisten erschossen hat und jetzt vor Gericht Einblick in seine seltsamen Denkstrukturen gibt. In Ebern (Kreis Hassberge) hingegen wollten Reichsbürger eine Verweserwahl durchführen. Wobei Verwesen für manche Denke durchaus eine Option wäre.

Fahrverbot für dicke Brummer

Es gibt andere Gründe als Stickoxide, weshalb Dieselfahrzeuge nicht in die Städte fahren sollten. Die Großen unter ihnen bleiben nämlich nicht nur in Brücken stecken, sie bringen auch den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen. In Nürnberg konnte die 4er-Straßenbahn fast eine ganze Woche lang nicht fahren, weil ein Lkw die Oberleitung beschädigt hatte. 

Wo endet eigentlich der Mittelstand?
In Franken ist er eine große Nummer, im Kampf um Air Berlin geriert er sich hingegen als kleiner, mittelständischer Unternehmer, dem man in dem "abgekarteten Spiel" keine Chance geben will: der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl. Während Ryanair sich inzwischen raushält, weil die Fluggesellschaft eh der Lufthansa zugeschanzt wird, bietet Wöhrl weiter mit. Wie sagte einst Achternbusch: Du hast zwar keine Chance, aber nutze sie.

Comebach in Kulmbach
Es ist ja eher ein Armutszeugnis, das da dem politischen Nachwuchs ausgestellt wird. Unter dem gibt es offensichtlich nichts Vorzeigbares, weshalb dringend Karl-Theodor zu Guttenberg zurückgeholt werden muss. Auch wenn man Plagiatoren irgendwann wieder resozialisieren sollte, gleich Liveticker und Livevideos vom ersten Comeback-Auftritt in Kulmbach rauszuhauen und massenhaft Berichterstatter hinzuschicken, erscheint doch leicht übertrieben. Vor allem: Was soll er denn anderes sagen, der CSU-Messias, als: Union wählen?

Die wilde Kerwa
Auch hier war der Titel weg und trotzdem geht es weiter: In Bamberg fiel die Sandkerwa zwar offiziell aus, stattgefunden hat sie jedoch fast wie immer. Manche sagen, es war sogar besser, weil die Kneipen länger aufmachen durften. So schlachtet die Realität wieder mal eine durchs Dorf getriebene Mediensau.

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NZ
Peter Viebig
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