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Servus mitnander,
empfindlich sein, darf jeder für sich privat. Vorschub geleistet wird dem bei uns in der Heimat, die besser Region heißen sollte, nicht. Deswegen hat mancher Biergarten immer noch offen. Die besten Plätze sind inzwischen meist noch frei. Es gibt also durchaus Gründe, nicht im verweichlichten Mainstream mitzuschwimmen.
Gruß vom Ncihtmitschwimmer:                                                          
Peter Viebig

Verwelkender Lorbeer
Was die Fahrradfreundlichkeit angeht, da glich Erlangen jahrzehtelang dem FC Bayern: permanant vorne dabei und jedesmal auf einem ChampionsLeague-Platz. Nun scheint Oberbürgermeister Janik den Ancelotti geben zu wollen. Erlangen schwächelt. Nur noch Note 3,3. Offenbar werden solche Titel in der Hugenottenstadt als Selbstläufer begriffen. Vielleicht sollte sie sich mal am Transfermarkt für Radverkehrsplaner umsehen. 

Stadtrat macht Weg für Tierversuche frei
Angesichts des Werte-Gefasels, sind vielleicht ein paar Fakten sinnvoll. Da hat beispielsweise der Nürnberger Stadtrat am 27. September die von ihm selbst eingerichtete Ethikkommission am Klinikum wieder abgeschafft. Das Gremium hat also keine Einflussmöglichkeiten mehr, was die dort aus Steuermitteln mitfinanzierten Tierversuche einer privaten Gesellschaft angeht. Ob auf der anderen Seite Petitionen helfen, mag man bezweifeln. Vielleicht hätten einfach mehr Leute die Tierschutzparte wählen sollen.
         
Bildung kostet
Und hier haben wir sie erneut, die Diskrepanz zwischen Worten und Taten. Während angeblich alle in Bildung investieren wollen, werden in Nürnberg die Bibliotheksbenutzer künftig zur Kasse gebeten. Wenn die Leute schon für Fernsehen, Radio, Zeitungen und deren Onlineangebote zahlen, dann sollen sie auch eine Ausleihgebühr berappen. Muss man sich halt vom Mund absparen, wenn es einem das wert ist....

Fränkische Gallier
Seit nunmehr einem Jahr kämpfen Kollegen im hintersten Zipfel Frankens gegen die bayerische Fremdherrschaft. Der Arbeitskampf am Lichtenfelser Obermain-Tagblatt hat inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erregt und wird dort als "der fränkische Aufstand" vermarktet. Es ist halt nie gut, wenn Verlagentscheidern der Bezug zum Verbreitungsgebiet fehlt.

Gegen das Gestrige ankochen
Während die Politik gerade die Heimat ausmottet, erzielen andere damit schon seit Jahren Erfolge. Der Promikoch Alexander Herrmann aus Wirsberg bei Kulmbach zum Beispiel. Jetzt will er den Nürnbergern noch verstärkter dabei helfen, sich heimatlich den Bauch zu füllen. "Fränk`ness" heißt das Ganze, denn Herrmann ist ein Mann von heute und zieht deswegen gerne auch mal den Gestrigen den Stecker.


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NZ
Peter Viebig
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