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Servus mitnander,
heute mal wieder ein Beitrag zum fröhlichen Gebäuderaten. Diesmal geht es um eine der ältesten noch erhaltenen Burgen Deutschlands. Sie ist in Privatbesitz und deshalb bloß eingeschränkt zugänglich. Beleuchtet wird sie aus Kostengründen auch nur zu besonderen Anlässen (hier gehts zur Auflösung). Der Besitzer der Burg, ein Bamberger Auktionator, hat übrigens gerade das Schmölzer Schloss bei Kronach an einen Kollegen aus Frankfurt veräußert. Offenbar gibt es in diesen Kreisen einen Markt für imposante Immobilien.
Möge euch öfter ein Lichtlein aufgehen:                                         
Peter Viebig

Mehr Gesundheit war nie
Falls sie es noch nicht gewusst haben, Franken ist eine Gesundheitsregion. Das sagt zumindest die jetzt parziell nach Nürnberg umgezogene Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml.  Im Umkehrschluss könnte das heißen: Niederbayern und Oberpfalz sind eher Krankheitsregionen. Zeitgleich mit dem Ministerium hat ein paar Schritte weiter übrigens die AfD ihr erstes Bürgerbüro eröffnet. Nürnberg boomt. Oder auch nicht.

Holz gegen Flächenfraß
Wenn in Bayern irgendwo eine Fläche versiegelt wird, muss anderswo eine Ausgleichsfläche geschaffen werden. Das ist - viele wussten es schon - insofern etwas schwierig, weil selbst an einen Flächenstaat wie Bayern nicht einfach angebaut werden kann. Jetzt wurde bei Würzburg exemplarisch vorgeführt, wie so eine bayerische Wiedergutmachung aussieht: Man nehme ein Wäldchen, holze die Bäume ab und fertig ist die Ausgleichsfläche.

Wenn der Anschlußzug nicht wartet
Mitte der 90er gab es die Bahnreform. Inzwischen wird auch dem Letzten klar: Förderlich für die Nutzung des ÖPNV und die Reduzierung des Autoverkehrs war sie nicht. In Franken hapert es zum Beispiel an Pendlerparkplätzen. Es gibt zu wenige und die sind zu teuer. Was besonders nervt: Der Pendler kann nicht sicher sein, ob er einen Platz findet. Der Zug wartet nämlich nicht, wenn es beim Parken länger dauert. In Roßtal baut die Kommune deshalb neue Parkplätze. Die Bahn hält sich weiterhin vornehm zurück.

Von der Rolle
Es ist nur die SPD, die da mit einem schwachsinnigen Vorschlag bei den Doofen in der Wählerschaft Sympathiepunkte machen will. Insofern sollte man mit dem Bayern-Feiertag gnädig umgehen. Bei anderen Parteien hätten wir aber schon darauf bestanden, dass dann der 2. Juli ebenfalls arbeitsfrei sein sollte.

Blonder Baumfrevler
Dass in der Hofer Innenstadt mitten im November ein sieben Meter hoher Christbaum abgesägt wurde, ist allein vom Zeitpunkt her bemerkenswert. Im Hofer Internet wurde allerdings behauptet, es sei ein Flüchtling gewesen, der da nicht nur Passantinnen gefährdet, sondern uns offenbar auch unsere Weihnachtsbräuche austreiben will. Mittlerweile muss mühsam gegen den Shitstorm angekämpft werden, mit der Meldung, der mutmaßliche Täter ist nicht nur Deutscher, sondern auch noch blond.


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Frankennews
Peter Viebig
Flaschenhofstr. 21
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