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Servus mitnander,
man entdeckt sie immer häufiger in hiesigen Neubausiedlungen: die Gabionenzäune. Ich bedauere dann jedesmal, keinen Aufgußeimer dabei zu haben, schauen die Dinger doch aus, als würde darunter ein Saunaofen bullern. Trotzdem: Selbst Maschendraht ist noch ästhetischer als so ein Gabionenmonstrum.
Mit ungabionischen Grüßen:                                                                    
Peter Viebig

Rein ist leichter als raus
Der designierte bayerische Ministerpräsident ist derzeit noch mit Tatkraft unterwegs. Jetzt lässt er die Straßenausbaubeiträge abschaffen. Das freut besonders die Franken, wo diese Abgabe überproportional erhoben wurde. Allerdings: Ganz so einfach gestaltet sich die Abschaffung dann doch nicht. Was passiert beispielsweise mit denen, die die Abgabe schon bezahlt haben? Und: Wo bekommen die Kommunen Ersatzeinnahmen her? Kann angesichts solcher Schwierigkeiten leicht sein, dass der Ministerpräsident beim nächsten Mist keine Lust mehr zum Abschaffen hat.

Schutz? Iwo!
Richard Gutjahr war einer der Vorreiter im Onlinejournalismus. Inzwischen ist er deswegen zu einem Opfer durchgeknallter Verschwörungstheoretiker geworden. Als von denen das Leben seiner Frau und seiner Tochter bedroht wurde, wandte er sich an die Behörden. Die zeigten sich aber entweder überfordert oder unwillig. Anstatt zu helfen, bemängelte die Regierung von Mittelfranken lieber einen Fehler in Gutjahrs Impressum.

Der Pranger ist wieder da
Stattdessen schreiten die Ermittlungsbehörden wegen des Wurfs einer Plastikflasche zur öffentlichen Vorverurteilung. Mit über die Medien verbreiteten Bildern sollte nach der Täterin gefahndet werden. Legt man die Schwere der Tat zugrunde, könnte die Zeitung täglich ein Dutzend solcher Fahndungsfotos abdrucken. Wobei manchmal kennt man die Täter auch so.

Der Preis ist heiß 
Der immer noch vorwiegend männliche Politiker kommt zwar viel rum, intensiver wird der Kontakt aber offensichtlich nur zu Journalisten. In dem Fall zu Journalistinnen.  Nun hat auch der Würzburger OB eine Neue, wie die zuständige Zeitung erfreut vermeldet. Und es ist nicht irgendeine Journalistin, sondern eine, die sogar Preise gewonnen hat.

Wenn der Typ nicht taugt
In öffentlich finanzierten Tiergettos gelten Insassinnen schon als wählerisch, wenn sie sich nicht mit dem erstbesten, ihnen zugeteilten Typen einlassen. Aber stiller Protest zahlt sich hier manchmal  aus. Die im Nürnberger Tiergarten lebende Seekuh "Mara" hat jetzt einen Neuen bekommen. Ob sie mit dem besser kann als mit "Zorro", muss sich allerdings noch weisen. 

Mit Humor gewürzt
Sendern, die vor allem pädagogisch unterwegs sind, kommt der Humor schnell abhanden. Umso mehr scheinen sie es nötig zu haben, wenn sich schon mal ein Witz in eine Sendung verirrt hat, diesen breitzutreten. Im Programm selber hat die ARD freilich sofort zurückgerudert. Am Ende glaubt noch jemand, was dort gesendet wurde und schreibt in der nächsten Erdkunde-Ex, Würzburg liegt an der Würz.  


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Frankennews
Peter Viebig
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