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Servus mitnander,
hier liegt noch Laub, dort ein bisschen Schnee und daneben sprießen die Knospen. Früher sagte man April dazu. Der fängt inzwischen aber halt viel früher an und hört dafür später auf. Zur Globalisierung gesellt sich die Aprilisierung. Gestern Frühling, heute Winter, morgen Herbst... Jeden Tag was Neues!
Fränkisch flexibel grüßt, euer:                                                                  
Peter Viebig

Zwei Morde, ein Bericht
Der Doppelmord von Schnaittach (wahrscheinlich wurde ein Ehepaar von Sohn und Schwiegertochter umgebracht und in der Garage eingemauert) hat auch eine mediale Komponente. In Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung stand diesmal ein nahezu wortgleicher Beitrag eines gemeinsamen Reporterteams. Man mag den Verlust an Vielfalt und möglichen Alternativen beklagen. Den Nachbarn ist es hingegen sicher nicht unangenehm, wenn das mediale Belästigungspotenzial abnimmt.

Bischof glaubt noch an die Justiz
Anders als Justizminister Heiko Maas hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick den Glauben an unsere Gerichte noch nicht verloren. Wegen eines Hass-Kommentars auf Facebook kam es jetzt zum Prozess. Der Kommentar eines Wuppertaler Anwalts wurde von der Staatsanwaltschaft als Morddrohung gewertet. Das (weltliche) Gericht sah das allerdings anders und sprach den Anwalt frei.

Politisch unkorrekter Bierausschank
Wir finden es schön, dass es die alten fränkischen Traditionsgaststätten noch gibt. In der modernen Verköstigungslandschaft machen diese jedoch vermehrt die Grätsche.  Wenn sich da doch eine Lösung für ein Problemlokal abzeichnet, kann man nicht wählerisch sein. Da freuen sich die Nankendorfer schon, dass der neue Eigentümer, ein NPD-Funktionär, dort wenigstens keine Parteiveranstaltungen durchführt. Was er natürlich leicht versprechen kann, wenn es die Partei aktuell nur noch auf dem Papier gibt.  

Wenn sich Realität und Fiktion überlappen
Ich frage mich schon lange, wer diese Flut an Krimis in den gebührenfinanzierten Sendern eigentlich guckt und eventuell sogar gut findet. Jetzt kommt aus Ansbach Antwort. Da wurde eine 86-Jährige von der Handlung derart mitgerissen, dass sie Realität und Fiktion nicht mehr auseinanderhalten konnte und die Polizei rief. Die konnte dann einiges wieder gerade rücken. 

Unbezahlte Werbung
Einer alten Dame in Oberfranken hat ihre Verwirrung hingegegn zu einem Millionengewinn verholfen. Sie hat Mittwoch mit  Samstag verwechselt und so eigentlich an der aus ihrer Sicht falschen Lottoziehung teilgenommen. Die Meldung stammt übrigens von der Lotterieverwaltung, die damit Werbung fürs Lottospielen betreibt. Ist also eigentlich blöd von mir, wenn ich das hier verbreite, ohne dafür einen Cent zu bekommen.  

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Frankennews
Peter Viebig
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