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Servus mitnander,
an den letzten bayerischen Politiker mit Profil wird derzeit gerne erinnert. Blassere Epigonen versuchen die großen Fußstapfen damit auszufüllen, dass sie beispielsweise das alte Auto und die alte Couchgarnitur des großen Vorbilds auftragen. Im Ebrachgrund halten hingegen nach dem großen CSU-Vorsitzenden benannte Vögel die Erinnerung aufrecht. Wer will, kann sich ein paar Steaks besorgen und so awengerla Strauß in die Pfanne hauen.
An Goudn!                                                                                               Peter Viebig


Schweine-Spekulationen
Mit den weitaus beliebteren Teilen vom Schwein gibt es dagegen immer wieder Ärger. Noch nichts Genaues ist beim Schweine-Skandal von Geichsheim bekannt. Bis zu 2000 tote Tiere wurden in dem unterfränkischen Mastbetrieb entdeckt. Derzeit gibt es nur Gerüchte. Wahrscheinlich sollen die toten Schweine erst ins Nachrichtennirvana abtauchen, damit niemandem der Appetit verdorben wird .

Internet statt Fürth
Bislang müssen Nürnberger und - vor allem - Nürnbergerinnen nach Fürth, wenn sie im schwedischen Möbelhaus (scheinbar) günstig einkaufen wollen.  Die Hoffnung,  eine eigene Ikea-Filiale zu bekommen, hat für diese Klientel jetzt freilich einen Dämpfer erhalten. Ikea hat nämlich bemerkt, dass immer mehr Leute im Internet bestellen und deswegen gar keine ungeliebten Stadtgrenzen überqueren müssen.

Lustfreies Kloster
Letzte Woche habe ich hier über den Würdenträger aus Bamberg berichtet, der bei seinen Rom-Aufenthalten gerne die Dienste eines Callboys in Anspruch genommen hatte.  Jetzt wurde ein Bamberger Pfarrer wegen "schwerer Verfehlungen" suspendiert, um künftig im Kloster Buße zu tun. In seiner Gemeinde galt der Mann übrigens als konservativ und traditionsverhaftet. Das, wir wissen es, sind bekanntlich die Schlimmsten.

Gesundheit ist das Wichtigste, von wegen!
Mit Gesundheitspolitik scheint man die Arschkarte gezogen zu haben. In Berlin besetzt der Gesundheitsminister deswegen vorzugsweise andere Themenfelder. Seine bayerische Kollegin wurde nach Nürnberg zwangsversetzt. Dafür haben die Opfer verfehlter Gesundhietspolitik nicht mehr  so weit, wenn sie ihrem Unmut Luft machen wollen. Am 28. April gibt es eine Demo für den Erhalt des Krankenhauses in Hersbruck, der sich vier weitere Gemeinden anschließen wollen. Im Landkreis Main-Spessart wurde bereits konzentriert. Mit dem Effekt, dass die Zentrale in Lohr mittlerweile völlig überlastet ist. 

Tönendes Spielzeug
Seitdem Sprachchips so billig sind, gibt fast jedes zweite Kinderspielzeug irgendwelche Töne von sich. Da werden nervige Lieder in Dauerschleife wiederholt oder Tierstimmen abgespult. Natürlich kommt da ein Spielzeugkinderwagen nicht ohne Babygeschrei aus. Wenn ein derartiges Teil dann - wie jetzt in Nürnberg - einen Feuerwehrgroßeinsatz nach sich zieht, sollte man mal das Verursacherprinzip anwenden. Vielleicht ist dann endlich Ruhe im Kinderzimmer.

Angepisste Provinzler
Die Ice Tigers sind - wie gewohnt - im Halbfinale ausgeschieden. Inzwischen glaubt man dort allerdings, dass das Methode hat und die DEL die Nürnberger durch die Schiedsrichterauswahl und Foulfreibriefe für die Gegner benachteiligt. Jetzt stehen die Weltstadtvereine (München und Berlin) im Finale, wie sich das gehört.

Sorge ums Blech
Die Angst geht mal wieder um. Diesmal in Würzburg. Ein unbekannter Autokratzer hat dort bereits mehr als 70 herumstehende Fahrzeuge beschädigt. Von der Polizei wurde eine Sonderkommission eingesetzt. Ja, ist den Leuten denn gar nichts mehr heilig?

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Frankennews
Peter Viebig
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