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Servus mitnander,
das Gänseblümchen blüht bei uns mittlerweile ganzjährig. Ob das gut ist, daran hege ich Zweifel. Die weißen Blütenblätter dienen nämlich manchem als Entscheidungshilfe. Etwa ob sie ihn liebt bzw. umgekehrt, ob man vom Ministerposten zurücktreten soll oder als Nationaltrainer.... Ich plädiere dafür, die Gänseblümchen stehen zu lassen und lieber das Hirn zu bemühen.
Aber wer hört denn schon auf euren Peter Viebig?


Puder drüber
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass am Sonntag "Tag der Franken" gefeiert wurde. Diesmal in Ansbach. Mit Rokoko-Ringelpietz - möglicherweise sollten da aktuelle Bezüge hergestellt werden - wurde an die Zeiten erinnert, als man Fäkalgestank mit Puder und Parfum zu übertünchen versuchte. Wer die Wahrheit weniger durch die Blume geflüstert bekommen will, der sollte solche Events meiden.

Himbeer-Wissenschaften
Der Weltkonzern, an dessem Tropf die Stadt Erlangen hängt, hat es nach dem Himbeerpalast nicht mehr hinbekommen, städtebaulich positve Akzente zu setzen. Liegt vielleicht daran, dass Schönheit und Individualität nicht zur Arbeitswelt der Siemensianer passen. Jetzt wird der inkompatible Himbeerpalast verkauft. An die Uni. Die will dort die Geisteswissenschaftler unterbringen. Vielleicht werden aus den dort gelehrten Orchideenfächern irgendwann Himbeerfächer. Himbeeren kann man wenigstens essen.

Verhinderte Feuerwehrleute
Wenn in einer ansonsten kinderunfreundlichen Stadt die Kleinen kostenlos ihren Spaß haben können, dann ist das ein besonderes Ereignis, über das groß berichtet werden muss. Selbst dann, wenn der - hier schon gewürdigte - Kunstbrunnen nur (auf den Aufseßplatz in der Nürnberger Südstadt) umgezogen ist. Zur lokalen Brunnenberichterstattung gehört dabei schon seit Jahrhunderten die Überschrift: "Wasser marsch!" Mancher Kollege wäre halt lieber Feuerwehrmann geworden.

Lohengrin, bitte melden!
Nicht jeder nimmt unsere hochgejazzten (in dem Fall hochgewagnerten) Großereignisse gleich wichtig. Das ist einerseits ernüchternd, andererseits bringt es die Veranstalter solcher Provinzereignisse schwer in die Bredouille: Woher auf die Schnelle einen Lohengrin herbekommen, nachdem der alte abgesagt hat?

In der Zitrone ist noch was drin
Nürnberg ist Spitze was die Höhe der Nahverkehrstarife angeht. Jetzt soll trotzdem nochmal draufgesattelt werden. 3,20 Euro wird dann der Einzelfahrschein kosten. Vielleicht liegt derart anachronistisches Verhalten auch daran, dass in der einstigen freien Reichsstadt der Kassenwart die Fahrpreise bestimmt.

Extra dry
Franken ist eher trocken. Deswegen ist das Grün hier weniger saftig und der Baumwuchs reduzierter. Trotzdem ist die aktuelle Trockenheit ungewöhnlich. Ernteausfall und Wassermangel droht. Vielleicht muss bald mit Apfelsaft gegossen werden. Die Äpfel gedeihen nämlich gut.

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Frankennews
Peter Viebig
Kreppel 6
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Deutschland


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