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Servus mitnander,
im echten Leben haben wir meist andere Probleme. Da nervt dann nicht der Maaßen, sondern der Buchsbaumzünsler. Und das längst nicht nur die Bewohner der hier aufgeführten Ortschaften. Durch die anhaltende Dürre kann sich der eingeschleppte Schädling noch besser ausbreiten. Natürliche Feinde hat er nicht. Bis jetzt! Etliche Insekten haben nämlich inzwischen kulinarische Aufgeschlossenheit signalisiert. Solltet ihr also Wespen in Buchsbaumnähe entdecken, redet ihnen gut zu.
Immer an den wichtigen Themen dran, euer:                                         Peter Viebig


Kacktore
Erlangens Abschottungsbemühungen haben eine neue Entwicklungsstufe erreicht. Man kommt inzwischen zwar wieder rein, muss aber dafür Kacktore passieren. Kacktore? Nein, dabei handelt es sich nicht um das hier, sondern um die gequirlte Scheiße der Erlanger, die durch dünne Rohre gepresst wird. Unter diesen müssen die Autofahrer künftig durchfahren. Abgeschlossen werden die Sanierungsarbeiten erst im übernächsten Frühjahr. Hoffentlich gibt es bis dahin keine Materialermüdung.

Verkoteter Bierkeller
Auch in Fürth ist die Kacke am Dampfen. Inzwischen wurde diese als Grund ausgemacht, warum es mit dem geplanten Neubau einer Psychiatrischen Klinik des Bezirks nicht voran geht. An dem Baugrund grenzt ein größerer Bierkeller, der wegen eines defekten Kanals mit Fäkalien vollgelaufen ist. Der Inhalt soll nun endlich beseitigt werden. Händisch!   

Beton (noch) nicht essbar

Zurück nach Erlangen: Damit weniger Leute einpendeln müssen, soll das Wohnungsangebot mit einem großen Wurf vergrößert werden. Im Westen ist ein neuer Stadtteil geplant. Der heißt West III. So erkennt jeder wenigstens gleich: Da sind keine Schönfärber, sondern nüchterne Technokraten am Werk, die einfach eins und eins zusammenzählen. Dass in der Rechnung auch mal ein Minus auftreten kann, ist ebensowenig vorgesehen, wie der Umstand, dass die Neubewohner vielleicht was zu essen brauchen, blöderweise dann aber genau auf jenen Flächen wohnen, auf denen bislang Biogemüse angebaut wird. Bei der Landtagswahl können die Erlanger in einem Bürgerentscheid über das Projekt abstimmen. Dass es dabei auch um Geld geht belegt gerade die Angst der Erlanger Nachbarstädte einwohnermäßig zurückgestuft zu werden.

Langfristiger Termin
Eine hohe Meinung von der bayerischen Bildungspolitik scheint die Zirndorfer SPD zu besitzen. Sie verteilte an die Erstklässler Briefe, in denen sie diesen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünscht und gleichzeitig darauf hinweist, dass sich die Kita-Partei SPD altersmäßig nach oben orientiert. Da dürfte das Zirndorfer Helikopterkind sicher sofort seine Kalender-App öffnen und für das Jahr 2030 eintragen: Sozis wählen!

Allein machen sie dich ein
Es war schon immer etwas teurer, in Deutschland ein Handy benutzen zu wollen. Mangelnder Wettbewerb, indirekte Steuereinnahmen und zu viel flaches Land. Gründe für die Abzocke gibt es viele. Alles auch gute Gründe, sich zu echauffieren. Zumal sich ja sonst keiner empört und man wieder alles selber machen muss. Doch auch hier gilt: Allein machen sie dich ein bzw. setzen dich und unbeteiligte Kunden mit Pfefferspray außer Gefecht.

Dahoam und dahamm waxn zamm
Die vom wahlkämpfenden Ministerpräsident ausgerufene Dialektförderung gibt es schon längst. Regelmäßig wird inzwischen das oberfränkische Wort des Jahres gekürt. Diesmal schien Dürre vorzuherrschen. Irgendwie musste ein Witterungsbezug her. "Derschwitzen" wurde dehalb gekürt. Das leitet sich her von derhudsen, derbröseln oder derblecken. Oh, Moment! Letzteres ist ja oberbayerisch. Sind wir etwa mit denen verwandt?

Wasser ist verzichtbar
In etlichen Ortschaften westlich von Würzburg muss das Trinkwasser seit mehreren Tagen abgekocht werden. Schuld sind Fäkalkeime. Die mittlerweile über Magenbeschwerden klagenden Bürger wurden offenbar erst verspätet informiert. Immerhin war die Feuerwehr dann mit dem Lautsprecherwagen und einem fränkischen Lösungsvorschlag unterwegs: Trinkt Bier und Wein, dann braucht ihr kein Trinkwasser!

Verängstigte Karpfen
Es ist schon ein Kreuz mit unserem Politikpersonal. Überall Unfähigkeit und Versagen. Selbst ein harmloser Termin wie die Eröffnung der Karpfensaison wird vergeigt. In Alexandersbad wurden lebende Karpfen in Anwesenheit der Umweltministerin und der Landtagsvizepräsidentin unsachgemäß in Lokalreporter-Kameras gehalten. Die Tierschutzorganisation Peta sah darin ein "bewusstes Zufügen von Angst, Leid und Atemnot" und erstattete Anzeige.












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frankennews
Peter Viebig
96172 Mühlhausen
Deutschland


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